Baustart für Funkmast am Mathagen

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Die Errichtung des Ersatzneubaus des Funkmastes Am Mathagen ist gestartet.

Schalksmühle - Die Errichtung des Ersatzneubaus des Funkmastes Am Mathagen schreitet voran. Die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) gibt bekannt, dass bereits der Baustart erfolgt sei, das Fundament gelegt und der neue Mast errichtet wurden.

Dieser soll eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Schalksmühle ermöglichen. Der Ersatzneubau ist laut DFMG erforderlich, weil sich verschiedene Mobilfunkanbietern gewünscht haben, neben dem klassischen GSM-Handynetz in der Gemeinde künftig unter anderem auch den LTE-Dienst, der schnelles Internet für mobile Endgeräte möglich macht, anzubieten. Weil der jetzige Mast aber statisch ausgelastet sei, könnten die dafür notwendigen technischen Anlagen nur an einen Neubau montiert werden. 

Drei Monate Bauzeit eingeplant 

Der neue und der alte Funkmast am Mathagen.

Für den rund 30 Meter hohen Mast auf einem Grundstück hinter den Häusern 31 bis 33 wird eine Bauzeit von rund drei Monaten eingeplant – bei günstiger Witterung. „Wenn das Fundament gelegt ist, geht der Rest relativ schnell, weil der Mast in einem Stück angeliefert wird“, teilte das Unternehmen mit. In dieser Woche werde man damit beginnen, an ihm zu arbeiten. Anfang Juni werden dann die Bauarbeiten für den Mast inklusive der Rückführung der Garagen, die temporär für den Zugang zum Gelände verlegt werden mussten, abgeschlossen sein, heißt es aus dem Unternehmen. 

Danach beginne der Umzug der Antennen und Sendetechnik vom alten auf den neuen Mast. Dies geschehe schrittweise in Abstimmung mit den Kunden und werde inklusive des Rückbaus des alten Mastes bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. 

Keine extreme Witterung erwartet

„Damit liegen wir voll in unserem Zeitplan und haben bisher keine außergewöhnlichen Herausforderungen oder Verzögerungen zu bewältigen.“ Extreme Witterungseinflüsse könnten den Zeitplan noch verzögern – davon gehe man aber aktuell nicht aus. 

Bis der Prozess abgeschlossen und der Ersatzneubau –wahrscheinlich noch 2018 – in Betrieb genommen werden kann, werden beide Masten für einen Zeitraum von etwa einem halben Jahr nebeneinander stehen. Anschließend soll unmittelbar mit der Demontage des alten Funkturms begonnen werden. Die Strahlenbelastung im Umfeld des neuen Funkturms werde zwar eine andere sein, hatte die DFMG im vergangenen Jahr in einer Ratssitzung gesagt, aber alle Grenzwerte würden eingehalten.

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