Zehn Ausbaubereiche vorgesehen

Der Breitbandausbau beginnt - rund 2000 Haushalte betroffen

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Schalksmühle - Voraussichtlich Mitte Mai wird die Telekom AG mit dem Breitbandausbau in der Gemeinde Schalksmühle beginnen.

Das teilt Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung im Rathaus, mit. Die Gemeinde hatte sich am gemeinsamen Förderverfahren des Märkischen Kreises für den kreisweiten Breitbandausbau beteiligt. In den meisten Kommunen hat die Telekom den Zuschlag für den Ausbau erhalten – so auch in Schalksmühle.

„Die Auftaktgespräche mit den für Schalksmühle verantwortlichen Bau- und Projektleitern und der Verwaltung waren sehr positiv“, sagt Emmerichs. Zurzeit werde mit Hochdruck an der Ausbauplanung gearbeitet. Fest steht aber bereits jetzt: Zwei Firmen werden gleichzeitig am Breitbandausbau in Schalksmühle arbeiten. 

Es gibt zehn Ausbaubereiche

Unterteilt in zehn Ausbaubereiche sind insgesamt rund 80 Kilometer Kabel zu verlegen. Hinzu kommen etwa 60 Verteilerschränke, die aufgestellt werden müssen. „Da wird es nur wenige Straßen geben, die nicht betroffen sind“, erklärt Emmerichs. 

Begonnen wird mit dem Ausbau in Hülscheid. Von dort aus werden dann die Ortslagen Altenhülscheid bis Reineberg erschlossen. Die Bereiche Spormecke und Harrenscheid folgen sowie im Bereich Spormecke oder Harrenscheid. Von dort aus geht es weiter über Ramsloh und die Westhöhe bis nach Everinghausen. „Voraussichtlich anderthalb bis zwei Jahre wird der Ausbau im gesamten Gemeindegebiet wohl dauern, bis alle Grundstücke angeschlossen sind“, sagt Emmerichs. 

Jeweils nach der Längsverlegung – das ist die Verlegung im Gehweg oder in der Straße – erfolgt die Verlegung eines Leerrohrs auf den privaten Grundstücken, durch das später die Glasfaserleitung eingeblasen wird. Bei einer Voraussetzung: Der Eigentümer muss der Verlegung des Leerrohrs auf seinem Grundstück zugestimmt haben. Die Zustimmung sollte möglichst innerhalb der kommenden drei Monate erfolgen, dann ist die Verlegung auch kostenlos. 

Fläche für Baulager gesucht

„Die im Höhengebiet eingesetzte Firma benötigt zudem noch dringend eine Fläche von circa 2000 Quadratmetern für die Einrichtung eines Baulagers. Benötigt wird die Fläche für die gesamte Bauzeit. Wer eine geeignete Fläche hat und diese zur Verfügung stellen will, kann sich bei der Gemeinde melden. Für die Nutzung wird natürlich eine Entschädigung gezahlt“, teilt Emmerichs weiter mit. 

Wer wissen möchte, ob sein Grundstück im Ausbaubereich liegt, kann sich auf der Homepage der Gemeinde Schalksmühle darüber informieren. Da finden Interessierte auch aktuelle Informationen rund um den Ausbau in Schalksmühle sowie das Formular für die Einwilligungserklärung zum Download. 

Informationen zu den kreisweiten Förderverfahren gibt es auch auf der Seite des Märkischen Kreises unter www.maerkischer-kreis.de/breitband.php. Der Märkische Kreis wird in den kommenden Tagen außerdem ein Informationsschreiben an alle vom aktuellen Ausbau betroffenen Eigentümer versenden. Rund 2000 Haushalte können dann zukünftig von Up- und Downloadgeschwindigkeiten bis zu 1 GB profitieren.

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