Breitbandausbau

Schnelles Internet für 2000 Haushalte - diese Kommune im MK ist weit vorne mit dabei

Breitbandausbau, Glasfaser, Schalksmühle
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Der Breitbandausbau stößt in Schalksmühle auf ein großes Interesse. Bei den Rückläufern für den Anschluss von Privathaushalten belegt die Gemeinde laut Verwaltung bundesweit einen Spitzenwert.

Derzeit ruhen in Schalksmühle aufgrund der Witterungsverhältnisse die Arbeiten am Ausbau des Breitbandnetzes. Sobald es wieder möglich ist, soll die Maßnahme für schnelleres Internet weiter vorangetrieben werden. Der Fahrplan dafür liegt bereits vor.

Schalksmühle – Während in anderen Kommunen die Verlegung der Glasfaserkabel erst noch anlaufen muss, ist man in Schalksmühle bereits seit vergangenen Mai dabei. Im Rahmen des sogenannten 3. Calls der Bundesförderung werden rund 2000 Privathaushalte mit schnellerem Internet (Up- und Downloadgeschwindigkeiten bis zu 1 GB) ausgestattet. Bereits im Vorfeld wurde das Gewerbe mit Mitteln aus einem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) mit einer höheren Bandbreite versorgt.

Der Fahrplan für 2021

Wenn die Arbeiten wieder aufgenommen werden, seien – zumindest im Bereich südwestlich der Volme (unter anderem Ortskern, Bergstraße und Reeswinkel) – zunächst umfangreich bestehende Mängel zu beseitigen, erklärt Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung. „Bevor dies nicht erledigt ist, sollen außer an der Asenbach keine neuen Arbeiten begonnen werden.“ Auf der anderen Seite werden die begonnenen Arbeiten fortgesetzt. Im vergangenen Jahr wurde bereits in folgenden Straße gearbeitet: Albringwerde, Bergstraße (Brucher Weg bis Am Sundern), Brucher Weg, Everinghausen, Friedhofstraße, Heckenweg, Jägerstraße, Jahnstraße, Lauenscheid, Ober-Reeswinkel, Reeswinkler Weg (Ortsdurchfahrt bis Am Hagen), Rölvede, Viktoriastraße und Waldesruh (Einmündung Klagebach bis Abzweig Falkenweg).

Der Breitbandausbau erfolgte in Hülscheid bereits im Juni 2020.

Wenn die Witterungsverhältnisse besser und die anderen Teilmaßnahmen abgeschlossen sind, sind die folgenden Straßen an der Reihe: Am Hohlweg, Asenbach, Auf dem Brauck, Falkenweg (Abzweig Waldesruh bis Hausnummer 22), Klagebach (von Nummer 41 bis 86), Sperberweg und Unterm Ried.

Als Letztes sollen dann die Straßen Ahornweg, Am Mathagen, Am Rauhen Stück, Birkenweg, Eichendorffstraße, Eschenweg, Hochstraße, Im Winkel, Kiefernweg, Löh, Löher Weg und Mollsiepen ausgebaut werden. Die letzten Anstrengungen sollen dann, sagt Oliver Emmerichs, im zweiten Quartal 2021 in Heedfeld vorgenommen werden. Er verweist dabei auf Angaben der Deutschen Telekom.

Gemeinde liegt vorne

Aus einem Gespräch mit dem Breitbandkoordinator des Märkischen Kreises, Sergej Rudsinski, weiß Emmerichs, dass die Gemeinde Schalksmühle mit einer Rückmeldequote der Hausbesitzer im 3. Call von 94,8 Prozent sogar bundesweit einen absoluten Spitzenwert erreicht hat. „Üblicherweise wird mit 80 Prozent gerechnet, 90 Prozent sind schon sehr gut“, erklärt Oliver Emmerichs. Alle betroffenen Eigentümer wurden von der Gemeinde Schalksmühle und dem Märkischen Kreis im Vorfeld angeschrieben. Im Zuge des geförderten Ausbaus wird Glasfaserkabel bei ihnen, wenn sie ihr Einverständnis schriftlich gegeben haben, bis ins Gebäude verlegt.

Voraussichtlich noch anderthalb bis zwei Jahre wird es dauern, bis alle Grundstücke in der Gemeinde mit den entsprechenden Leitungen für schnelleres Internet versorgt sind. Dafür werden rund 80 Kilometer Kabel und rund 60 zusätzliche Verteilerschränken verlegt beziehungsweise gebaut. Am Ende bleiben nur noch wenige Straßen unversorgt, so das Ziel der Maßnahme. Insgesamt werden das in Schalksmühle rund 280 Haushalte sein, die dann, so der weitere Plan, bis 2025 mit der Bundesförderung 6. Call (Wohngebiete „Weiße Flecken“) berücksichtigt werden.

Informationen

Weitere Informationen zum Breitbandausbau in der Gemeinde und Kontaktdaten zu den Ansprechpartner bei der Verwaltung gibt es unter www.schalksmuehle.de/wirtschaft-bauen/breitbandausbau sowie beim Märkischen Kreis und der Telekom.

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