Schepers beendet Visitation in Pfarrei Christus-König

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Das Abschlussgespräch seiner Visitation führte Weihbischof Ludger Schepers (2.v.l.) mit Pfarrer Claus Optenhöfel (l.) und Pastor Thorsten Rehberg (3.v.l.) sowie Mitgliedern der Vorstände aus Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand der Pfarrei Christus-König im Gemeindesaal in Schalksmühle. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Rund drei Monate lang hat Weihbischof Ludger Schepers Einrichtungen und Institutionen der katholischen Pfarrei Christus-König und in ihrem Umfeld besucht. Am Mittwochabend beendete er seine Visitation mit der Abendmesse in der Kirche St. Thomas Morus in Schalksmühle.

Anschließend traf sich der Weihbischof zum Abschlussgespräch mit Mitgliedern von Pastoralteam, Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im Gemeindesaal. Dabei sollte ein Fazit der Visitation gezogen und unter anderem darüber gesprochen werden, welche Unterstützung von Bistumsseite für die Arbeit in der Pfarrei für die nächsten Jahre wünschenswert ist – auch im Hinblick auf den Pastoralplan, der noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll.

Die Visitation umfasste alle Kirchen und Gemeinden der Pfarrei in Halver, Oberbrügge, Breckerfeld und Schalksmühle. Außerdem besuchte Schepers in dieser Zeit Kindergärten, Schulen und Firmen. Allgegenwärtig war dabei die „Diaspora“-Situation, in der sich die Katholiken im nach wie vor überwiegend protestantisch geprägten märkischen Sauerland befinden. Aber auch der demografische Wandel und seine Bedeutung für die Schullandschaft und für Arbeitswelt waren bedeutende Themen. So informierte sich Schepers unter anderem über die Verbundschule in Schalksmühle und über die Ausbildungssituation in den heimischen Unternehmen.

Die Abendmesse in St. Thoma Morus gestaltete er gemeinsam mit Pastor Thorsten Rehberg. In seiner Predigt ging Schepers, gemäß des aktuellen Textes der Lesung auf das Thema „Einheit“ ein. Jeder sollte dazu bereit sein, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die gesamte Pfarrei einsetzen. Für die Zukunft sei jeder eingeladen, sich mit auf dem Weg zu machen. Gleichzeitig sollten sich die Gemeinden aber nicht zu viel vornehmen, um Ziele auch realisieren zu können. Gemeinde sollten „lebendige Zellen“ des Glaubens sein. Die Menschen sollten „Zeugen des Evangeliums“ sein und „Zeichen setzen“. ▪ gör

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