Landschaftsbaubetrieb sprüht Schaum gegen das Unkraut

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Die Verkehrsinsel am Volmepark bedeckte Gartenlandschaftsbauerin Diana Abrahams mit einem speziellen Schaum, der das Unkraut abtötet.

Schalksmühle - Dem Unkraut zu Leibe rücken in dieser Woche Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Ochsenfarth. Mit einem speziellen Schaum werden die unbeliebten Pflanzen beseitigt.

Diana Abrahams steht auf der Verkehrsinsel am Volmepark und bedeckt die Fläche sorgfältig mit dem weißen Schaum. Bevor der Schaum aber aufgebracht werden kann, muss die Maschine das Wasser zunächst auf 95 Grad erhitzen. „Der Schaum sorgt schließlich dafür, dass die Wärme auf den Pflanzen bleibt, isoliert das Ganze also, damit die Hitze länger anhält“, erklärt Abrahams. Der Schaum hält sich etwas zwei Minuten auf der behandelten Stelle.

Die Gartenlandschaftsbauerin und ihr Kollege Nico Enneper sind in dieser Woche im Auftrag der Gemeinde unterwegs, um an verschiedenen Verkehrsinseln und Bordsteinkanten das Unkraut zu entfernen. Auch der Buswendeplatz am Schulzentrum Löh wurde behandelt.

Die Variante mit dem Schaum ist laut Abrahams ein besonders schonendes Verfahren, bei dem das Unkraut regelrecht verdampft. „Bei sonnigem Wetter kann man bereits nach zwei Stunden ein Ergebnis sehen, weil sich die Pflanzen braun verfärben und absterben.“ Nach rund zwei Wochen schneidet der Betrieb die behandelten Stellen mit einem Freischneider frei.

Für die Umwelt sei das Verfahren ungefährlich, weswegen der Betrieb damit auch in Wasserschutzgebieten arbeiten könne. In den ersten Jahren sollte das Verfahren drei bis vier Mal angewandt werden, danach reichen ein bis zwei Durchgänge. Ein weiterer Vorteil sei es, dass durch den Schaum auch die Samen in den Fugen absterben.

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