Breitbandausbau: Möglicher Start Anfang 2019

+
Anfang 2019 könnte der Breitbandausbau in kleinen Teilen der Gemeinde beginnen. Aber nur, wenn sich bis dahin der „überhitzte“ Bausektor beruhigt hat.

Schalksmühle - Anfang 2019 könnte mit dem Ausbau des Breitbands in der Gemeinde – im RWP-Verfahren kleine Teile (Volmestraße, Hälverstraße) – begonnen werden, schätzt Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung. Aber nur, wenn sich bis dahin der „überhitzte“ Bausektor beruhigt hat. Ansonsten kann es zu Verzögerungen kommen.

Zum weiteren Ausbau liegen der Verwaltung noch keine Erkenntnisse über konkrete Zeitpunkte vor, hieß es weiter. Allerdings habe der Auftragnehmer für den Ausbau ab Auftragsvergabe maximal zwei Jahre Zeit bis zur Fertigstellung. Zumindest ein Nachtrag zur Kooperationsvereinbarung des Bundes mit dem Märkischen Kreis werde das bisherige Verfahren nicht verzögern.

Förderung im privaten Bereich vereinfacht 

Zum Hintergrund: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturen hat die Förderbedingungen für den Breitbandausbau im privaten Bereich geöffnet und vereinfacht. Damit sollen alle weiße Flecken, die aufgrund des bisherigen Scoringverfahrens keine Aussicht auf Förderung hatten beziehungsweise eine Förderung des Gesamtantrages verhindert hätten, nunmehr grundsätzlich förderfähig sein. Um in den Genuss der Förderung nach der Novellierung zu kommen, muss ein erneuter Antrag inklusive Markterkundungsverfahren gestellt werden. Der entsprechende Aufruf steht kurz bevor. Die Kreisverwaltung habe bereits signalisiert, diesen Antrag wieder gemeinsam für den gesamten Kreis zu stellen. Erforderlich ist hierfür eine Erweiterung der mit dem Märkischen Kreis für die Durchführung des zurzeit laufenden Verfahrens abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung. 

Sonderaufrufe und -förderverfahren eingeschlossen

Diese Erweiterung sieht auch eventuell noch kommende, bisher nicht bekannte Sonderaufrufe und -förderverfahren vor. Die Formulierungen sind mit der TKG Südwestfalen abgestimmt. Im Anschluss daran ist zu klären, wie weit der Ausbau im Gemeindegebiet erfolgen soll – also bis zum letzten alleinstehenden Haus oder nur bis zu den Siedlungen. Je nach Entscheidung der Kommune wird der Antrag gestellt. Die Finanzierung übernimmt weiterhin der Bund zu 50 Prozent, das Land als Kofinanzierung 40 Prozent. Derzeit ist das Volumen der Förderung auf 60 Millionen Euro begrenzt. Der Gemeinderat stimmte dem Nachtrag in seiner Sitzung am vergangenen Montag zu.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare