Mitmach-Projekt

"Schalksmühler Steinchen" sollen Freude bereiten

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Jennifer Pasenau hat die Aktion „Schalksmühler Steinchen“ ins Leben gerufen.

Sind Ihnen Steine in Schalksmühle aufgefallen, die sonst nicht an diese Stellen gehören? Dann sind Sie einer neuen Aktion begegnet, die seit einer Woche in der Gemeinde umgesetzt wird. Welche Aktion das ist, erfahren Sie hier: 

Wer seit vergangener Woche mit offenen Augen durch Schalksmühle läuft, der findet vielleicht eines der kleinen Kunstwerke von Jennifer Pasenau und ihren Mitstreitern. 

Die Schalksmühlerin hat die Aktion „Schalksmühler Steinchen“ ins Leben gerufen und will so für etwas mehr Freude bei den Bürgern sorgen, wie sie selbst sagt. 

„Diese Aktion gibt es schon in Breckerfeld, wo ich groß geworden bin. Deshalb habe ich auch noch viel Kontakt nach Breckerfeld und bin auf die Steine aufmerksam geworden“, erklärt Jennifer Pasenau den Ursprung ihrer Idee. „Da habe ich mir gedacht, dass solch eine Aktion in Schalksmühle ja auch ganz schön wäre und habe die Gruppe bei Facebook gegründet.“ Dieser Gruppe, die „Schalksmühler Steinchen“ heißt, sind bisher 117 Nutzer beigetreten. „Die Resonanz war riesig. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, verrät Jennifer Pasenau, die bisher selbst vier Steine angefertigt und ausgesetzt hat. Falls der Stein nicht schon wieder neu ausgesetzt wurde, ist dieser am Kiepenlisettken auf dem Rathausplatz in Schalksmühle zu finden. 

Wichtig: „Schalksmühler Steinchen“ soll auf der Rückseite des Steins stehen.

Mit dieser Aktion will Jennifer Pasenau den Bürgern und Besuchern von Schalksmühle Freude bereiten, doch sie hat auch eine ernste Absicht, wie sie verrät: „Es geht hauptsächlich darum, Spaß zu haben. Man freut sich ja einfach, wenn man einen solchen Stein findet. Doch es soll auch dazu dienen, etwas mehr auf die Umwelt zu achten und beim Gang durch Schalksmühle nicht nur auf sein Handy zu gucken.“ 

Und wer weiß, wo die Reise der Schalksmühler Steinchen noch hingeht. „Die Steine können nicht nur in Schalksmühle neu ausgesetzt werden. Vielleicht findet man sie ja irgendwann in ganz Deutschland“, würde sich Jennifer Pasenau über ein weites Verbreitungsgebiet ihrer Aktion freuen und berichtet: „Ich selbst habe in Schalksmühle schon einen Stein aus Hückelhoven gefunden und mich sehr darüber gefreut.“

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