Alina Kirsten und ihr Vater besteigen den Kilimandscharo im September

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Alina Kirsten und ihr Vater Max-Ulrich wollen den Kilimandscharo im September über die Rongai-Route besteigen.

Schalksmühle - Reiselustig war die 26-jährige Alina Kirsten schon immer. Bislang war Mexiko das Land, das sie am meisten beeindruckt hat. Das könnte sich schon bald ändern, denn sie plant mit ihrem 63-jährigen Vater Max-Ulrich eine ganz besondere Reise zum Dach von Afrika.

Gemeinsam wollen Vater und Tochter den Kilimandscharo – 5895 Meter hoch – besteigen. Am 18. September starten sie von Düsseldorf aus nach Tansania. Die Rongai-Route, eine viel frequentierte Route mit Übernachtung im Zelt, haben die beiden Schalksmühler für ihr Abenteuer Bergbesteigung gewählt. Gute Kondition, Voraussetzung für den Erfolg, haben beide. „Eigentlich war die Tour schon im vergangenen Jahr geplant“, verrät Tourismuskauffrau Alina Kirsten, die in Hagen bei Wikinger Reisen arbeitet und häufig mit Kunden, die den Klimandscharo besteigen wollen, zu tun hat. Krankheitsbedingt zerschlugen sich damals die Reisepläne. 

„Keine Passagen zum Klettern“ 

Im September unternehmen Vater und Tochter einen neuen Anlauf, den Berg zu bezwingen. Mit ausgedehnten Wanderungen, Übungen im Fitness-Studio und Höhentraining bereiten sie sich auf die Strapazen des Anstiegs vor. Alpinistische Fähigkeiten sind für die Besteigung des Kilimandscharo nicht notwendig. „Es gibt keine Passagen zum Klettern“, verrät Alina Kirsten. „Man geht sehr langsam nach oben. Der Kilimandscharo ist sehr geröllig und steil.“ 

Als durch die zahlreichen Buchungen im Reiseunternehmen, die sie anfänglich ein wenig befremdeten, der Wunsch immer stärker wurde, selbst den Kilimandscharo zu besteigen, sagte ihr Vater spontan zu, sie zu begleiten. Beide sind ausgesprochen gerne zu Fuß unterwegs und freuen sich auf die Herausforderung. Vor der Bergbesteigung haben sie eine dreitägige Safari im weltberühmten Serengeti-Nationalpark gebucht, um die einzigartige Tierwelt Afrikas zu erleben. 

Auf den Kilimandscharo geht es für Alina Kirsten und ihren Vater Max-Ulrich. Vorher machen die beiden eine Safari.

In Moshi, wo die Partneragentur von Wikinger Reisen ihr Büro hat, beginnt das Abenteuer Kilimandscharo. Fünf Übernachtungen im Zelt sind für den Aufstieg bis zum Gipfel und den Abstieg vorgesehen. Die vierte Übernachtung vor der letzten anstrengenden Etappe bis zum Gipfel ist die kürzeste. „Um zwölf Uhr nachts“, wie Alina Kirsten berichtet, beginnt der Anstieg zum Dach von Afrika. Bei der gesamten Tour begleiten Vater und Tochter ein erfahrener Bergführer und sein Assistent Guide, ein Koch und ein Träger. „Die achten genau auf die Leute, ob’s jemandem schwindelig wird oder ob er erbrechen muss“, weiß die Tourismuskauffrau. „Wir sind aber nur kurz auf dem 5000er-Punkt.“ 

Maximal 15 Kilogramm Gepäck sind erlaubt. Bei Vollmond – bei der Buchung eigens einkalkuliert – wollen die Kirstens den Kilimandscharo besteigen. Einen Temperaturunterschied von rund 20 Grad müssen sie bei der Tour überwinden. „In Moshi sind rund 20 Grad, oben auf dem Gipfel um die null Grad.“ 

„Kein Waschen, kein Duschen“ 

Gespannt sind Vater und Tochter, wie sie mit dem Zelten und den Bedingungen („Kein Waschen, kein Duschen“) klarkommen. „Ich habe zuletzt als Kind gezeltet“, verrät Alina Kirsten. Danach gefragt, was sie am Abenteuer Klimandscharo reizt, nennen Vater und Tochter übereinstimmend die Herausforderung und das Unbekannte. „Man ist komplett raus aus dem Alltag, kein Handy, kein Empfang und kein Tablet.“ Der einzige Luxus, den die Reise biete, sei die eigene Begleitmannschaft inklusive Koch, der der Gruppe das Essen zubereitet. Die Fotos, die Alina Kirsten von ihrem Kilimandscharo Abenteuer macht, will sie nach der Reise auf ihrem Instagram Account (alina_wonderfulworld) veröffentlichen.

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