Es hat sich nichts getan am Bahnhof Dahlerbrück

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Mittlerweile ist der Müll am Bahnhof Dahlerbrück von Gras und anderen Grünpflanzen überwuchert.

Dahlerbrück - Nach der Berichterstattung in Sachen Müll in der Gemeinde (Samstag, 12. Mai) wandte sich Ortwin Schmidt (UWG) gegen die Aussage der Verwaltung, dass am Dahlerbrücker Bahnhof Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Unrat beseitigt hätten. Nun möchte der Ratsherr Klarheit schaffen.

Die Verwaltung sagt: „Die Lage ist nicht so schlimm wie in Lüdenscheid.“ Herr Schmidt, wie sehen sie das? 

Ortwin Schmidt: Tatsache ist, dass sich am Bahnhof nichts getan hat. Der Müll lag unter der Woche immer noch da. Mittlerweile habe ich aber eine Mitteilung des Ordnungsamtes erhalten. In dieser steht, dass man mit der Bahn gesprochen habe und diese immer mittwochs die Bahnhöfe kontrolliere. Zudem soll ein größerer Müllbehälter aufgestellt werden. Trotzdem bleibe ich, wenn es um die Bahn geht, weiter skeptisch. Ich werde mir das regelmäßig angucken. Wenn weiterhin nichts passiert, dann werde ich mich wieder zu Wort melden. 

Halten sie eine Videoüberwachung am Bahnhof für sinnvoll? 

Schmidt: Nein. Die halte ich für völlig daneben. Zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall. Das wäre viel zu früh. Vielleicht fällt der Einzeltäter – wenn es einer ist – ja irgendwann auf. 

Wo haben sie in Dahlerbrück „Dreckecken“ gesehen? 

Schmidt: Eigentlich habe ich nichts weiter gesehen. Der Bahnhof Dahlerbrück ist da eine Ausnahme und das Hauptproblem. Bei der Aktion „Saubere Gemeinde“ sammeln wir vom SGV den Müll eines ganzen Jahres in den Straßen auf. 

Tut die Gemeindeverwaltung genug gegen den Müll? 

Schmidt: Der Müll wird uns ja aufgedrängt. Heute hat keiner die Notwendigkeit, seinen Müll in der Natur zu entsorgen. Wir haben aber auch das Glück, in einer intakten Gemeinde zu leben. In Sachen Müll legt die Verwaltung großen Wert auf schnelle Beseitigung. Der Bauhof reagiert auf jeden noch so kleinen Hinweis. 

In der Ratssitzung haben sie gefordert, dass die Verwaltung der Deutschen Bahn auf die Füße treten soll. Hat sie das in ihren  Augen getan? 

Schmidt: Nach der Mitteilung der Bahn, die von der Gemeinde weitergeleitet wurde, muss ich erst einmal abwarten, was nun passiert.

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