Fest kostet die Gemeinde mehr als 22 000 Euro

Beim Schalksmühler Sommerfest gab es neben dem Bühnenprogramm auch Rodeo und Hufeisen-Werfen.

SCHALKSMÜHLE ▪ „Wir sind zufrieden“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg zum Verlauf des Sommerfestes. Enttäuschung herrscht hingegen bei zahlreichen Schalksmühlern – vor allem über das Programm.

Im Detail könne er nicht viel sagen – dies werde eine „Manöverkritik“ zeigen. Der Samstagnachmittag sei gut gewesen, meinte Schönenberg. Der Regen hätte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Engagement der Mitarbeiter im Rathaus, der Vereine und anderer Helfer sei sehr gut gewesen.

Veranstalter des Festes war die Gemeinde. 22 000 Euro standen in diesem Jahr für die Feierlichkeit aus dem Schalksmühler Gemeindehaushalt zur Verfügung. Dazu kommen Personalkosten und Aufwendungen für den Bauhof. Außerdem hatten Unternehmen durch Sponsoring das Projekt unterstützt.

„Wenn man überlegt, was eine solche Veranstaltung für den Steuerzahler kostet, wird einem schlecht“, meinte am Samstagabend ein Besucher über die Veranstaltung auf dem Rathausplatz.

Zwar seien einige hundert Besucher gekommen – „das steht aber nicht in Relation“. Verärgerung herrschte bei zahlreichen Schalksmühlern auch über das Programm. „Die Westernshow war grottig“, sagte ein Besucher über den Auftritt von „Hat & Ev“. In ihrer Lassoshow hatten die beiden unter anderen versucht zu zeigen, wie oft man in die Schlaufe eines Lassos springen kann, ohne sich zu verhaken.

Der weltweite Rekord läge bei 1000 Mal – „Hat“ alias Hartmut schaffte in seiner als „rasant“ angekündigten Show gerade mal vier Sprünge. ▪ Matthias Clever

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