Willkommen in der Gemeinde

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Das Kiepenlisettken, eines der Wahrzeichen der Gemeinde, begrüßt die Besucher des Rathauses auf dem Vorplatz mit einem sanften Lächeln. So soll es nach dem Wunsch der Verwaltung überall in Schalksmühle sein.

Schalksmühle - Südwestfalen ist ländlich geprägt, aber auch eine starke Industrieregion. Abwanderungen und demografischer Wandel stellen die Kommunen vor Herausforderungen. Fachkräftemangel droht vielen Unternehmen, er ist ein Risikofaktor für ihrer zukünftigen Entwicklung oder bei ihrer Standortwahl.

Die Gemeinde Schalksmühle beteiligt sich nun an einer Qualitätsoffensive, die gegen diesen Trend ankämpfen möchte. Das Regionalmarketing Südwestfalen arbeitet für die fünf Kreise und den Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ mit der Werbekampagne „Südwestfalen – Alles echt!“ seit dem Jahr 2012 daran, die Wahrnehmung der Region in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Was ist das Ziel der Qualitätsoffensive?

Werben reicht nicht aus, heißt es dazu vonseiten der Verantwortlichen. Gut qualifiziertes Personal samt ihrer Familien und auch Neubürger müssen in der Region gut empfangen werden, damit sie auch bleiben. Das Ziel ist es, den „Neuen“ aus Deutschland, der EU und der Welt „ein klares Gefühl des Willkommenseins in allen Kommunen Südwestfalens zu übermitteln“ und somit die Unternehmen langfristig und gezielt zu unterstützen.

Was ist bei der Umsetzung dieses Projektes wichtig?

Ein wichtiger Baustein des Ganzen ist ein gemeinsames Handeln aller Beteiligten, erklärt das Regionalmarketing. Die Überlegung einer gemeinsamen Ausrichtung auf der südwestfälischen Ebene folgt der Grundidee: „Gemeinsam können wir mehr erreichen!“

Welche Schritte wurden bereits eingeleitet?

An einem „Runden Tisch der Willkommenskultur“, zu dem die Südwestfalen Agentur die Vertreter von Stadtmarketing und kommunaler Wirtschaftsförderung inzwischen zum siebten Mal eingeladen haben, konnten Erfahrungen und Ideen ausgetauscht werden.

Welche Maßnahmen wurden bisher ergriffen?

Die Überlegung, gemeinsam noch mehr erreichen zu können, mündete in einem Projektantrag mit dem Titel „Perspektive Südwestfalen“. Dieser Antrag wurde mit einer Projektlaufzeit von drei Jahren bis 2019 positiv beschieden – allerdings im Kontext der NRW EU Förderphase 2014 bis 2020 „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU“ (Kleine und mittlere Unternehmen).

Wer leitet dieses Projekt?

Träger ist die Südwestfalen Agentur, die eine Strategie und einen Handlungsrahmen aufbauen konnte, um die Kommunen zu unterstützen.

Wie sieht der Handlungsrahmen konkret aus?

Die an der Qualitätsoffensive „Willkommen in Südwestfalen“ teilnehmenden Kommunen erhalten Orientierung, Begleitung, interkommunale Vernetzung und insbesondere Zugriff auf verschiedene Module. Diese helfen dabei, Neubürger willkommen zu heißen und beim Einleben in der neuen Heimat zu unterstützen. Somit können innerhalb der Kommune Kosten gespart und die Qualität der Neubürger-Angebote vor Ort auch im Sinne der Arbeitgeber öffentlichkeitswirksam und pragmatisch gesteigert werden.

Wie geht es in Schalksmühle weiter?

Notwendig zur Teilnahme ist die Benennung eines Verantwortlichen in der Kommune, bei dem die Koordination liegt. Bürgermeister Jörg Schönenberg schlug vor, das Projekt in den beiden Fachbereichen Bürgerdienste (III) und Bildung, Kultur und Sport (IV) zu bearbeiten. Der Rat der Gemeinde sorgte in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel für den nötigen Beschluss.

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