Glörtalsperre

Haus Glörtal geht neue Wege - Neuer Pächter kommt aus Schalksmühle

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Jochen Bernsdorf aus Schalksmühle möchte als Quereinsteiger mit dem Haus Glörtal neue Wege gehen. 

Schalksmühle/Breckerfeld - Nachdem das Haus Glörtal zum Jahreswechsel seinen Pächter verlor, hat sich in den vergangenen Tagen einiges getan. Bereits am Samstag wurde der Bikertreff wieder eröffnet und stieß sofort auf eine gute erste Resonanz der Gäste.

Passend zum Sommerwetter wurde auch der Spielplatz an der Glörtalsperre freigegeben. In diesem Monat soll das Haus Glörtal mit einem neuen Pächter den Gastronomiebetrieb wieder aufnehmen. Der erfahrene ehemalige Projektmanager und Gastronomie-Quereinsteiger Jochen Bernsdorf übernimmt die Leitung des Restaurants und des Bikertreffs. Der Schalksmühler ist vielen auch als DJ bekannt, zuletzt legte er beim Winterfest die Hits zur Après-Ski-Party auf. Auch bei den SGSH Dragons sorgt er mit Musik für Stimmung in der Halle. 

Der Bikertreff bietet seinen Kunden seit dem Wochenende mit Eis, Kuchen, Snacks sowie Würstchen und Pommes Produkte aus der Region an. Für das Haus Glörtal ist die Eröffnung am 15. August geplant. Im renovierten Restaurantbereich mit Terrasse und Blick auf die Glörtalsperre werden klassische deutsche Küche sowie Frühstück, Eis und Kuchen angeboten. 

Das Haus Glörtal hat einen neuen Pächter. Dieser betreibt gleichzeitig auch den Bikertreff.

Bereits vor einigen Monaten verrieten die Verantwortlichen der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH (FSG) Details zu den geplanten Umbaumaßnahmen. Nachdem der Besitzer, der Regionalverband Ruhr, die Immobilie an die FSG übergeben hatte, können die Pläne in die Tat umgesetzt werden. Es folgt eine umfangreiche Erweiterung. Angebaut wird im Bereich des jetzigen Biergartens ein neuer zwölf mal zwölf Meter großer Saal für Gesellschaften zwischen 60 und 80 Personen. Dieser wird vom Hauptrestaurant abtrennbar sein. So werden, anders als bislang, Veranstaltungen im laufenden normalen Betrieb möglich. Der Pächter rechnet damit, dass der Anbau in der Nebensaison, also zwischen Oktober und April, entstehen wird. Bis dahin möchte er den Biergarten weiter nutzen, da er ideal für die Bewirtung der Gäste unter den Corona-Schutzmaßnahmen ist. Es gibt etwa genug Platz, um den Mindestabstand einhalten zu können.

Umbaukosten für Gastro-Betrieb von 350 000 Euro

Das gesamte Vorhaben ist im Vorfeld mit dem neuen Pächter abgestimmt, so die FSG-Verantwortlichen. Zudem soll eine weitere zweite Terrasse, die sich an dem Anbau anschließt und den Außenbereich des Betriebs erweitert, angelegt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 350 000 Euro. Für den neuen Betreiber ist es aufgrund der Pandemie eine große Herausforderung. „Corona ist noch da und wir tun und machen. Wir haben unsere Ideen, die wir umsetzen wollen.“ 

Jochen Bernsdorf bezeichnet sich als Realist und möchte deshalb keinen „Von-Null-auf-100-Start“ machen. Deshalb wird es im Haus Glörtal zunächst eine kleine überschaubare Karte geben. „Nach und nach wollen wir ausprobieren, was man dem sauerländischen Gast anbieten kann.“ Dabei möchte er eine Gratwanderung zwischen modernen Speisen und wirtschaftlich kalkulierbaren Produkten von regionalen Lieferanten schaffen. So soll es etwa für das Restaurant einen speziellen Kaffee geben. Dem Neu-Gastronomen liegt es am Herzen, das Haus Glörtal als Marke aufzubauen. Dafür habe er extra einen Grafikdesigner aus Dortmund engagiert, der ein neues Logo entwickelt hat. Personell sei er bereits jetzt für den Neustart mit erfahrenen Stammkräften und neuen Mitarbeitern gut aufgestellt.

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