„Kleine Oase“ soll attraktiver werden

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Die „kleine Oase“ zwischen Schalksmühle und Breckerfeld, die Glörtalsperre, soll attraktiver werden. Aus diesem Grund und wegen notwendiger Sanierungsmaßnahmen an der Staumauer und der Zufahrtsstraße plant die Gemeinde höhere Zuschüsse ein.

Schalksmühle - Es gibt drei Dinge, über die aus Sicht von Bürgermeister Jörg Schönenberg in Bezug auf die Glörtalsperre nicht gestritten werden kann – erstens die Staumauer, zweitens die Zufahrtsstraße und drittens der Standard für den Badestrand. Dem stimmen auch die heimischen Politiker zu.

Unter dem Tagesordnungspunkt 10 „Haushaltsüberschreitung Zuschuss Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH“ ging es in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag um die Finanzierung von Maßnahmen an dem beliebten Ausflugs- und Freizeit-ziel. Wie in den Vorjahren wurde im Haushalt 2018 der Gemeinde ein Betrag von 4000 Euro für die Glör zur Verfügung gestellt. Für das laufende Haushaltsjahr ergibt sich aber wegen wichtiger Reparaturmaßnahmen an der Staumauer und wegen der Steigerung der Attraktivität des Badestrandes ein zusätzlicher Mittelbedarf (drei Prozent des Gesamtbedarfs der GmbH). Die Deckung erfolgt aus Mehrerträgen bei der Gewerbesteuer. 

Ohne Wasser Möglichkeiten offen 

Auch für das kommende Haushaltsjahr sollen zusätzliche Gelder eingeplant werden. Der erhöhte Finanzbedarf soll ohne Sockelbetrag für 2019 12 000 bis 15 000 Euro betragen. „Gerade jetzt, wo kein Wasser vorhanden ist, hat man die Möglichkeit, Maßnahmen durchzuführend“, sagt der Bürgermeister. Gerade in Bezug auf die Sanierung der Staumauer sollte man am Ball bleiben. „Das Mindeste ist zu wenig.“ 

Geld für Erholung der Bürger anlegen 

Als große Ziele hat der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre neben der Instandsetzung der Mauer auch die Sanierung der Zufahrtsstraße und die Aufwertung des Bandestrandes. „Diese kleine Oase ist von großer Bedeutung für alle Anrainer. Das Geld ist für die Erholung der Bürger gut angelegt. Die Standards müssen gefördert werden.“ Nicht nur die Besucher, auch die Jugendherberge und die Gastronomie an der Glör werden von den Maßnahmen profitieren. Das sieht die Politik genauso und stimmt deshalb einstimmig für die Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln für die Haushaltsjahre 2018 und 2019 zu.

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