Stallhaus - Vergabekriterien noch in diesem Jahr

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Dass gebaut wird in Stallhaus, das ist klar. Wer dort baut allerdings noch nicht. Über die Vergabekriterien beraten die Fraktionen derzeit.

Schalksmühle - Ein Einfamilien- oder Doppelhaus im geplanten Baugebiet Stallhaus errichten zu wollen, ist ein schwieriges Unterfangen – bei doppelt so vielen Bewerbern wie Grundstücken ist das kein Wunder. Die Gemeindeverwaltung möchte deshalb die Vergabekriterien verändern. Der Rat stimmte am Dienstag unter anderem dafür ab. 

Bereits im Betriebs- und im Bau- und Planungsausschuss stimmten die Politiker dafür, dass diese Kriterien zunächst innerhalb der Fraktionen besprochen und zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich diskutiert werden sollen. Anhaltspunkte für die Diskussion sind Vorschläge, die die Verwaltung im Vorfeld gemacht hatte. Mögliche Kriterien könnten je nach strategischer Zielsetzung folgende sein:

- Kinder (Anzahl/Alter) 

- Wohnsitz (Schalksmühle/auswärtig) 

- Arbeitsplatz (Schalksmühle/auswärtig). 

Ein an bestimmte Kriterien geknüpftes Auswahlverfahren für die Vergabe der zur Verfügung stehenden rund 35 Grundstücke sei ein wichtiges Steuerungselement, erklärten die Verantwortlichen. Dieses unterstütze die Gemeinde bei ihrer zukünftigen Entwicklung. 

In der Ratssitzung am Dienstag bat Bürgermeister Jörg Schönenberg noch einmal darum, dass sich die Fraktionen Gedanken machen sollen und bis vor den Sommerferien einen Konzeptentwurf abgeben. Der Verwaltungschef rechnet zudem damit, dass in der letzten Jahreshälfte die Kriterien festgelegt sind. Der Gemeinderat stimmte ohne Gegenvotum für das in den vorangegangenen Ausschüssen vorgeschlagene Vorgehen. 

Personelle Änderungen in Gremien

Während der Sitzung des Gremiums wurde noch über weitere Dinge votiert. Zunächst wurden einige personelle Änderungen beschlossen. Dabei ging es um die Um- beziehungsweise Neubesetzung von Ausschüssen – die CDU-Fraktion hatte dies beantragt. Auch die UWG ließ über die Neubesetzung eines Gremiums abstimmen. 

Ohne Wortmeldung nahmen die Politiker die Überprüfung des Gleichstellungsplans der Gemeinde Schalksmühle zur Kenntnis. Auch der Beschluss über die Entwurfsvorstellung und den Offenlagebeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Bergstraße 37“ nickten die Ratsmitglieder einstimmig ab. Ebenso wenig hielten sie sich mit der überörtlichen Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Gemeinde auf. Kämmerer Reinhard Voss musste nicht das Wort ergreifen – einstimmiger Beschluss.

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