Die Messe Light + Building findet nicht wie geplant statt

Coronavirus: Krisensitzungen in Schalksmühler Firmen

Schalksmühle/Frankfurt - Die Light + Buildung, die weltweite Leitmesse für Licht- und Gebäudetechnik wird aufgrund des Coronavirus verschoben. Sieben Unternehmen aus Schalksmühle sind darüber nicht erfreut.

Die Light + Building, die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik zählt zu den wichtigsten Terminen im Jahr für viele deutsche Unternehmen, so auch für sieben heimische Betriebe. Sie dient als Schaufenster für Innovationen made in Schalksmühle. Doch kurz vor dem Start der Messe Anfang März in Frankfurt am Main kam es jetzt zu einem Rückschlag bei den Planungen: Aufgrund der verstärkten Verbreitung des Coronavirus in Italien und anderen Teilen Europas haben sich die Verantwortlichen der Messe zusammen mit den Fachverbänden ZVEI und ZVEH entschieden, den Termin erst zwischen Mitte und Ende September 2020 stattfinden zu lassen. 

Spelsberg wollte 144 Neuheiten vorstellen

Für die Schalksmühler Betriebe bedeutet das eine Vollbremsung in Sachen Messearbeit. „Das ist sehr unerfreulich. Die Verantwortlichen haben es sich mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht, aber es blieb ihnen nichts anderes übrig“, sagt Jörn Lindert, Marketingleiter der Günther Spelsberg GmbH + Co. KG. Die Sorgfaltspflicht stehe aber im Vordergrund. Das Unternehmen hat, wie alle anderen auch, viel Zeit und Arbeit in die Messevorbereitungen gesteckt und wollte insgesamt 144 Neuheiten auf Produktebene vorstellen. Diese werden zwar dennoch in diesem Jahr eingeführt. Doch die Messe hätte wichtige Multiplikatoren dafür geliefert. Nun müssen andere Wege gefunden werden. 

Krisensitzungen einberufen

Die Nachricht über die Entscheidung erreichte viele Unternehmensverantwortliche am Montagabend oder erst Dienstagmorgen und warf die Tagesplanung komplett über den Haufen. Wie unsere Redaktion erfahren hat, wurden sofort Krisensitzungen einberufen, um entsprechend auf die Verschiebung reagieren zu können. Wie es vonseiten der Unternehmen heißt, werde man erst in den kommenden Tagen wissen, wie man sich strategisch auf die neue Situation einstellen und wie man die Produktneuheiten, die eigentlich auf der Messe präsentiert werden sollten, nun adäquat in den Markt einführen kann. 

Wie geht es weiter?

Für die Betriebe bleibt die Ungewissheit, wie es generell mit den großen, aus aller Welt frequentierten Fachmessen weitergeht. Man müsse sehen, wie es sich entwickelt, heißt es etwa mit Blick auf die Deutsche Industriemesse in Hannover, die für April geplant ist.

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