Sondereinsatz für Löschgruppe Hülscheid

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Während des Großeinsatzes in Gevelndorf in Lüdenscheid war auch die Löschgruppe Hülscheid.

Schalksmühle - Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten in der Nacht zu Dienstag 18 Wehrleute der Löschgruppe Hülscheid. Da ein Wohnhausbrand in Gevelndorf in Lüdenscheid für einen Großeinsatz der Feuerwehr aus Lüdenscheid und Umgebung sorgte, war auch die heimische Feuerwehr gefordert.

Der Brand war gegen 21 Uhr in einem Zweifamilienhaus an der Straße Am Heickenausgebrochen. Während die hauptamtlichen Kräfte gegen die Flammen ankämpften, sorgten die Schalksmühler für die Grundsicherung der Lüdenscheider Bevölkerung. Sie besetzten in voller Stärke nach dem Amtshilfeersuch gegen 23.30 Uhr die Hauptwache. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es so etwas bei der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle jemals gegeben hat“, sagt Marc Fürst, Pressesprecher der Wehr. 

Die Arbeiten der Lüdenscheider Feuerwehrleute dauerten bis zum Dienstagvormittag. Bereits gegen 6 Uhr am Dienstagmorgen konnte der Großteil der Einsatzkräfte einrücken. Die Kollegen aus der Volme-Gemeinde waren bis 6.30 Uhr im Einsatz. Stressig war der Sondereinsatz für seine Kameraden nicht, meint Fürst. 

Tragehilfe in Breslauer Straße 

Die Mitglieder der Löschgruppe Hülscheid bei ihrem nächtlichen Einsatz in Lüdenscheid.

Einzig gegen 4.20 Uhr mussten Teile der Schalksmühler „Abordnung“ zu einer Tragehilfe in der Breslauer Straße ausrücken. Der nicht alltäglicheEinsatz in Lüdenscheid wird den heimischen Kräften sicher in Erinnerung bleiben, da ist sich Fürst sicher. 

„Es war schon ein Erlebnis, die Hauptwache zu übernehmen. Wir sind an der Wache vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor empfangen worden, der uns auch in alles Notwendige eingewiesen hat.“ Die Zusammenarbeit mit der Lüdenscheider Feuerwehr sei sehr gut gelaufen, so der Pressesprecher. 

Ohne Spuren ging der Einsatz für die Schalksmühler nicht vonstatten. „Da alle Kameraden die ganze Nacht wach waren, haben sich die meisten heute von der Arbeit freistellen lassen“, sagt Fürst.

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