Brandschutzplan auf den Weg gebracht

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Einstimmig votierten die Ausschuss-Mitglieder für den Entwurf der Gemeinde des Brandschutzbedarfsplans.

Schalksmühle - Die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans war am Montagnachmittag Thema im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und Umwelt. Die Gemeinden haben gesetzlich über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz Pläne aufzustellen, diese umzusetzen und spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben.

Der Brandschutzbedarfsplan für Schalksmühle wurde 2010 aufgestellt, so dass die Fortschreibung seit geraumer Zeit anstand. Da jedoch eine Gesetzesänderung bereits feststand, sei die Fortschreibung bis zur Klärung der Gesetzeslage ausgesetzt worden, ist in einer entsprechenden Vorlage zu lesen. Seit dem 1. Januar sei die Gemeinde zum ersten Mal ausdrücklich verpflichtet, die aufgestellten Pläne umzusetzen. 

Bei der Aufstellung eines solchen Plans seien Merkmale wie Bevölkerungsdichte, Flächengröße, Art der Bebauung, Bodengestaltung, große Wald- und Heideflächen, Verkehrsnetz, Industrieanlagen und Löschwasservorräte herangezogen worden. Weiterhin muss sich die Feuerwehr wegen veränderter klimatischer Verhältnisse neuen Herausforderungen stellen, etwa Stürmen, starken Schneefällen, verstärktes Auftreten von Starkregenereignissen verbunden mit steigender Hochwassergefahr. Zusätzlich bestimme der Plan über die Qualität der Gefahrenabwehr (Schutzzieldefinition), die Größe, Organisation und Ausstattung der Feuerwehr. 

Der Entwurf des Brandschutzbedarfsplanes wurde in einer Informationsveranstaltung von Wehrleitung und Verwaltung der Politik am 15. März ausführlich vorgestellt. 

Die Ausschussmitglieder einigten sich am Montag auf eine Beschlussfassung, die dem Rat vorgelegt wird. Doch bevor die Abstimmung stattfand, diskutieren die Politiker über den Plan. Unter dem Stichwort „Zentrale Beschaffung“ sind 14 000 Euro aufgeführt. Guido Pahle (SPD) stellte sich die Frage, ob das reicht. Wehrleiter Dirk Kersenbrock meint, dass „es bisher immer geklappt hat“. 

Zudem sieht der Plan vor, dass für einen zukünftigen Gerätewart eine halbe Stelle von der Gemeinde ausgeschrieben wird. André Trimpop (FWG) begrüßte dieses Vorhaben, doch eine volle Stelle halte er für noch besser. Bürgermeister Jörg Schönenberg dazu: „Das ist ein Kompromiss. Wir können nicht gleich von 0 auf 200 loslegen.“

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