Preisvergabe aufgeschoben

Heimatpreis in der "Corona-Warteschleife" - keine Vergabe am 22. Juni

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Zum ersten Mal möchte Schalksmühle den Heimatpreis vergeben.

Schalksmühle - Theoretisch hätte am 15. Mai die Bewerbungsfrist geendet, theoretisch hätte am 22. Juni der erste Schalksmühler Heimatpreis vergeben werden können. Doch eben nur theoretisch.

Die Corona-Krise machte all diese Planungen zunichte – alle Bemühungen rund um die Auslobung des Heimatpreises ruhen. „Der Preis befindet sich in der Corona-Warteschleife“, brachte es Fachbereichsleiterin Anja Wolf auf den Punkt. 

Zwar seien die Fördermittel bereits bewilligt, doch könnten sie erst abgerufen werden, wenn der Rat seine Genehmigung erteilt. Da die entsprechende Sitzung coronabedingt ausgefallen war, konnte auch keine Ausschreibung erfolgen. 

Auszeichnung für ehrenamtliche Leistungen

Zum Hintergrund: Erstmalig wollte die Gemeinde Schalksmühle in diesem Jahr ehrenamtliche Leistungen, die nachhaltig zu einer lebenswerten Kommune beitragen, auszeichnen – sei es von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen oder anderen Gemeinschaften. Möglich macht dies das Landesförderprogramm „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“. 

Ziel ist nicht nur, dem Ehrenamt die entsprechende Wertschätzung zu schenken, sondern auch Diskussionen über die Zukunft der Kommune anzustoßen. Im Rahmen einer Zuweisung können kreisangehörige Kommunen ein Preisgeld von 5000 Euro ausloben – wenn ein entsprechender Beschluss des Gemeinderates vorliegt. Doch eben diese Genehmigung des Dringlichkeitsbeschlusses fehlt. Auch wenn der Rat möglicherweise noch einmal vor den Sommerferien zusammenkommt und seine Zustimmung zum Heimatpreis erteilt, ist derzeit noch offen, wann dieser ausgeschrieben wird. 

Bis zum Ende des Jahres 

„Denn auch das Vereinsleben ist ja komplett zum Erliegen gekommen“, verweist Wolf auf die besondere, nicht ganz einfache Situation. Fest steht jedoch: Bis zum Ende des Jahres müssen die Mittel abgerufen werden. „Und vielleicht wird es ja auch eine der ersten schönen Entscheidungen des neuen Rates, über die Sieger des Heimatpreises abzustimmen.“

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