Projektidee für 2021

Schalksmühle von allen Seiten: VR für neue Dimensionen

Top Gemeinde, top Region, top Work-Life-Balance, familienfreundlich und naturverbunden: Schalksmühle hat einiges zu bieten. Um dies nach außen auch zeigen zu können, möchte die Verwaltung in eine neue Dimension vorstoßen. Mit Virtual Reality soll das möglich werden.

Schalksmühle – Als Projektträger möchte sich die Gemeinde um Mittel aus der Leader-Förderung bewerben. Ein entsprechender Förderantrag wird derzeit erstellt. Doch bereits jetzt existiert eine Projektskizze, die dem Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme vorliegt und bereits ein positives Signal „aus Arnsberg“, bekommen hat, wie der stellvertretende Vereinsvorsitzende und Mitarbeiter der Verwaltung Bernd-Martin Leonidas erklärt. Der Antrag soll bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein.

Mit dem Geld aus der Leader-Förderung soll es, so ist es der Wunsch der Verantwortlichen, möglich sein, 360-Grad-Fotos und virtuelle Rundgänge in Schalksmühle zu erstellen. Dadurch sollen Auswärtigen, Touristen, Gründern und Fachkräften die Vorzüge (Freizeit- und Naherholungswert, Einkaufsmöglichkeiten, Immobilien) der Gemeinde beziehungsweise der Region Oben an der Volme ansprechend und modern nähergebracht werden. „Wir stellen uns virtuelle Rundgänge in Leerständen, bei Veranstaltungen, Ausstellungen, in Firmen, durch Landschaften oder auf Plätzen sowie Baustellen vor. Interessierte sollen durch diese Orte geführt werden und sich so über die Kommune und die Umgebung vor dem ersten Besuchen informieren können.“ Das virtuelle Rathaus sei dabei nur ein kleiner Baustein eines großen Ganzen.

VR-Brillen, Selfie-Stick und 360-Grad-Kamera

„Leider sind die Suchergebnisse zu Schalksmühle im Internet nicht schön und nicht informativ. Durch die virtuellen Rundgänge wollen wir die Menschen für die Gemeinde begeistern.“ Im Fokus des Projektes stünde die Schulung der später Agierenden. „Die Ergebnisse müssen eine gewisse Qualität haben und sie müssen gut händelbar sein. Wir müssen die Mitarbeiter für die Sache gewinnen.“ Bernd-Martin Leonidas rechnet mit einem Kostenaufwand für das Equipment von rund 30 000 Euro. Dazugerechnet sind unter anderem eine 360-Grad-Kamera, eine Virtual-Reality-Brille, Audio-Aufnahmegeräte, Selfie-Stick, ein Laptop zum Bearbeiten des Bildmaterials sowie entsprechende Software und ein Smartphone.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende sei nach eigenen Angaben begeistert von den Effekten, die man erzielen kann. Doch vor der Erstellung der digitalen Inhalte müsse man auch die Plätze gestalten und aufwerten. „Wir machen die Kosmetik nicht nur für die Fotos und Filme, sondern auch für uns. Wir bilden die Wirklichkeit ab. Dabei müssen wir ehrlich bleiben.“ Man dürfe im Internet nicht etwas versprechen, was man im wahren Leben nicht einhalten könne.

Umsetzung in 2021 im Blick

Nicht nur die Gemeinde, auch die gesamte Region könne von der erfolgreichen Umsetzung der Projektidee profitieren, sagt Bernd-Martin Leonidas. Die Ausrüstung könnte auch dem Regionalmanagent um Friederike Schriever und Susanne Neumann sowie Ralf Thebrath (Freizeit- und Naherholung) zur Verfügung gestellt werden. „Die drei werden auf jeden Fall mit in die Schulungen eingebunden.“ Doch in erster Line soll Schalksmühle so die Chance bekommen, sich von seiner besten Seite zu zeigen. „Die technische Entwicklung ist sehr weit. Man muss sich damit beschäftigen. Diese Möglichkeiten sollten genutzt werden.“

Der Verantwortliche rechnet damit, dass Mitte oder Ende kommenden Jahres die Projektidee umgesetzt sein wird. Dazu bedarf es allerdings noch des Bewilligungsbescheids der Bezirksregierung, erklärt Bernd-Martin Leonidas.

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