Täglich fast 7000 Pendler

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Mehrere Tausend Arbeitspendler bewegen sich täglich aus und in die Volmegemeinde. Die meisten Ein- und Auspendler kommen aus Lüdenscheid, Halver und Hagen.

Schalksmühle - In der heutigen Arbeitswelt wird Flexibilität und Mobilität der Angestellten als Grundvoraussetzung erwartet. So ist für viele Menschen das tägliche Pendeln zur Arbeitsstelle über kommunale Grenzen hinaus längst eine Selbstverständlichkeit – auch in Schalksmühle.

Das statistische Landesamt Informationen und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hat jetzt für das vergangene Jahr die Berufspendlerzahlen über die „Pendlerrechnung NRW“ herausgegeben.

Aus den aktuellen Zahlen für Schalksmühle ergibt sich, dass insgesamt 6959 Personen die Volmegemeinde täglich als Ein- oder Auspendler aufgesucht oder verlassen haben. Den größeren Anteil haben hierbei die Auspendler: 3770 Schalksmühler – davon 1684 Frauen – verlassen jeden Tag die Gemeinde, um außerorts ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

Zu 46 Prozent Fahrten in die Nachbarstadt Lüdenscheid

Den Löwenanteil mit rund 46 Prozent (insgesamt 1735 Auspendler) nehmen hier die Fahrten in die Nachbarstadt Lüdenscheid ein, die im Durchschnitt mit einer Entfernung von 7,5 Kilometer berechnet werden. Auf dem zweiten Rang folgen die Auspendler nach Halver bei rund 8,8 Kilometern Entfernung im Schnitt sowie Hagen als Zielort auf Platz drei (elf Kilometer Entfernung). Dahinter liegen als Zielorte noch die Städte Dortmund, Iserlohn, Altena und Meinerzhagen.

Viele Einpendler aus der Bergstadt

Die meisten Erwerbstätigen, die als Einpendler in die Volmegemeinde kommen, treten ihren Weg zur Arbeit aus Lüdenscheid an. Von insgesamt 3189 Pendlern stammt etwa ein Drittel – 1075, entspricht rund 34 Prozent – aus der Bergstadt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit deutlichem Abstand die Städte Halver (425 Einpendler) und Hagen (405 Einpendler). Auch aus Breckerfeld, Kierspe, Dortmund und Altena machen sich täglich Erwerbstätige auf den Weg Richtung Schalksmühle, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen.

Der Gesamtanteil weiblicher Arbeitnehmer, die in die Volmegemeinde pendeln, liegt bei etwa 33 Prozent: 1070 der 3189 Einpendler sind Frauen. Aus der Statistik von IT.NRW geht zudem hervor, dass Arbeitnehmer mit dem Zielort Köln im Schnitt mit 53,7 Kilometern Entfernung die längste Strecke zur Arbeitsstelle zurücklegen. Immerhin 33 Personen fahren täglich von Schalksmühle in die Rheinmetropole.

"Sehr gute Datenqualität"

In der Statistik tauchen alle Personen auf, die eine auf Erwerb ausgerichtete Tätigkeit ausüben – unabhängig vom jeweiligen Umfang. Hierzu zählen unter anderem die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die geringfügig Beschäftigungen sowie Beamte und Selbstständige.

Das Landesamt griff zur Ermittlung der Pendlerströme auf sogenannte Vollerhebungen mit „sehr guter Datenqualität“ zurück. Erfasst werden alle Personen, die täglich einen Ortswechsel zwischen Arbeit und Wohnort vornehmen müssen. Laut dem statistischem Landesamt gelten dabei alle übergemeindlichen Pendelwege als „plausibel“, wenn die Luftlinienverbindung zwischen Arbeits- und Wohnort die 80-Kilometer-Entfernung nicht überschreitet.

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