Erlöserkirche: Rat für neues Beleuchtungskonzept

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Schalksmühle - Pollerleuchten statt normaler Straßenlaternen sollen künftig das neugestaltete Umfeld der Erlöserkirche im Ortszentrum ausleuchten. Dafür sprach sich am Montag einstimmig – bei zwei Enthaltungen der FDP-Fraktion – der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung aus.

Die nur 26 Zentimeter hohen Leuchten sollen den neuen Kirchplatz zwischen Gotteshaus und Gemeindezentrum – die Arbeiten im Rahmen des Regionale-Großprojekts Vitalisierung des Ortszentrums sollen in Kürze beginnen – und den Verbindungsweg zwischen Worthstraße und Kirchgasse ausleuchten. Entstehen soll dabei ein Lichtteppich ausschließlich auf dem neuen Platz und dem Verbindungsweg. Die Kirchenfassade soll extra nicht beleuchtet werden, um Spielraum für Lichtinszenierungen der Erlöserkirche zu lassen.

Ein Konzept hat der Wuppertaler Lichtkünstler Wolfgang Knappschneider bereits 2013 im Rahmen des Regionale-Wettbewerbs „Orte des Lichts“ entwickelt. Dieses sieht eine Beleuchtung der aufwendig gestalteten Fenster des Gotteshauses vor, dazu Bodenstrahler, die die Konturen der Kirche von außen betonen. „Die Kosten für beide Maßnahmen sind mit rund 50 000 Euro kalkuliert. Nur die Fensterbeleuchtung würde rund 16 000 Euro kosten“, sagte Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Bauverwaltung der Gemeinde. Zahlen müsste dies die Evangelische Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück als Eigentümerin der Kirche.

Weil nach Abschluss der Kirchplatzarbeiten auch die großen Strahler, die die Kirche bereits jetzt von außen beleuchten, wieder aufgestellt werden sollen, sprachen sich die Ratsmitglieder gegen zu viele verschiedene Lichtelemente aus, die sich in ihrer Wirkung aufheben könnten. Favorisiert wurde neben den beschlossenen Pollerleuchten die Fensterbeleuchtung.

Verwaltung soll Gespräche führen

Die Verwaltung soll nun Gespräche mit der Kirchengemeinde führen und versuchen, Lösungen zu finden, wie sich eine Illuminierung der Fenster in die Tat umsetzen lässt. Parallel werde die Verwaltung schon einmal Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde aufnehmen, die bei Maßnahmen an der 125 Jahre alten Erlöserkirche ebenfalls ihr Okay geben muss.

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