Gemeinde rechnet mit positivem Jahresabschluss

Schalksmühle: Steuern bleiben 2018 unverändert

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"Wir werden auch das nächste Jahr ohne Steuererhöhung auskommen", sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg.

Schalksmühle - Gute Nachrichten für alle Bürger der Gemeinde Schalksmühle: Auch für das kommende Jahr werden die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer nicht erhöht.

Das sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg auf Anfrage unserer Zeitung mit Blick auf die kommende öffentliche Ratssitzung am Montag, 16. Oktober, in der der gemeindliche Haushaltsplan für 2018 eingebracht werden soll. „Wir werden auch nächstes Jahr ohne Steuererhöhungen auskommen“, sagte Schönenberg. 

Die Hebesätze liegen deshalb unverändert bei 575 Prozentpunkten für die Grundsteuer B (bebaute Grundstücke), 240 Prozentpunkten für die Grundsteuer A, die auf landwirtschaftlich genutzte Flächen erhoben wird, und 452 Prozentpunkten für die Gewerbesteuer. 

"Werden das Jahr mit einem Plus abschließen"

Positiv ist auch die Kunde bezüglich des Abschlusses für das laufende Haushaltsjahr. „Der Abschluss für 2017 wird höchstwahrscheinlich besser als erwartet ausfallen, wir werden das Jahr mit einem Plus abschließen“, sagte das Gemeindeoberhaupt, ohne schon Zahlen nennen zu wollen. 

Genaue Zahlen liegen laut Schönenberg ohnehin erst Mitte Februar 2018 vor, wenn die Höhe der Schalksmühler Gewerbesteuereinnahmen für 2017 endgültig abschätzbar ist. „Ohne die genaue Höhe des Steueraufkommens zu kennen, können wir das Haushaltsjahr 2017 abschließend nicht bewerten, aber die derzeitigen Entwicklungen deuten sehr stark auf einen positiven Abschluss hin“, sagte Schönenberg. 

Kalkuliert hatte die Gemeinde für das laufende Jahr mit einem Fehlbetrag von gut 300 000 Euro. Nach einem Millionenüberschuss 2016 und einem erwarteten Plus für dieses Jahr, kündigte Schönenberg für 2018 allerdings wieder einen Haushaltsplan an, der zum Jahresende einen Fehlbetrag ausweisen wird, ohne auch hier die Höhe schon nennen zu wollen. 

Schönenberg: "Klare Grenzen"

Das Minus begründete Schönenberg mit „Verschiebebahnhöfen“ aus dem laufenden Jahr. „Durch den zu erwartenden positiven Abschluss wird sich beispielsweise die Kreisumlage für uns wieder deutlich erhöhen“, so Schönenberg, der abschließend zum gemeindlichen Zahlenwerk für 2018 sagte: „Wir werden zwar keinen ausgeglichenen, aber einen vertretbaren Haushalt hinbekommen, der uns allerdings auch klar die Grenzen aufzeigen wird.“ 

Nach der Einbringung des Haushaltsplans durch Bürgermeister Schönenberg und Kämmerer Reinhard Voss wird dieser zur weiteren Beratung traditionell zunächst in die zuständigen Fachausschüsse verwiesen und ist dann auch öffentlich einsehbar.

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