Beliebte Anlaufstelle an Glörtalsperre

Haus Glörtal wird erweitert 

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Das Haus Glörtal soll im Zuge der Aufwertung des Gewässerumfelds im Bereich des Biergartens erweitert werden.

Breckerfeld/Schalksmühle - Mit der Schließung des Restaurants Haus Glörtal zum Jahreswechsel bracht dem Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre eine beliebte Anlaufstelle für die zahlreichen Erholungssuchenden aus der Region weg. Nun scheint sich die Sorge, bis zur neuen Badesaison keinen Nachfolger finden zu können, erledigt zu haben.

Wie Hans-Ulrich Wehmann, Geschäftsführer der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH (FSG) am Donnerstag mitteilte, stehe man kurz vor einem Vertragsabschluss mit einem neuen Pächter. In der kommenden Woche sollen letzte Details für die Nachfolge von Jürgen Langendorf, dem ehemaligen Unterpächter des Gastro-Betriebs, der ihn aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte, geklärt werden. Hauptpächter ist die Krombacher Brauerei, bisheriger Besitzer der Immobilie ist der Regionalverband Ruhr. 

Dieser übergibt das Haus aber an die FSG, die so, neben einen Parkgebühren an der Talsperre, die Pacht als weitere Einnahmequelle verbuchen kann. Ursprünglich sollte zum 1. Januar ein nahtloser Übergang in der Führung des Hauses erfolgen. Da aber der aussichtsreiche Bewerber kruz vor Beendigung der Verhandlungen mit Krombracher absprang, war dies nicht mehr möglich. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen nun, bald eine neue Regelung treffen zu können und das Restaurant im Mai wieder eröffnen zu können. An Kundschaft sollte es dem neue Betreiber nicht mangeln, so der Geschäftsführer der FSG. Der Betrieb des Restaurants lief trotz der Reparaturen an der Sperrmauer in 2018 und der damit verbundenen Trockenlegung gut. 

Wenn die Wiederöffnung gefeiert wird, dann hat sich bereits am Haus Glörtal einiges getan. Geplant ist nämlich ein umfangreiche Erweiterung der Immobilie. Angebaut werden soll im Bereich des jetzigen Biergarten ein neuer zwölf mal zwölf Meter großer Saal für Gesellschaften zwischen 60 und 80 Personen. Dieser soll vom Hauptrestaurant abtrennbar sein. So sind, anders als bislang, Veranstaltungen im laufenden normalen Betrieb möglich. Dieses Vorhaben sei auch schon mit dem neuen Pächter abgestimmt, sagt Hans-Ulrich Wehmann. 

Genauso wie das Anlegen einer weiteren zweiten Terrasse, die sich an dem Abbau anschließen soll und den Außenbereich des Betrieb erweitert. Die Genehmigungsplanung für den Umbau liege derzeit beim zuständigen Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Gelder seien bereits im Haushalt des Regionalverbandes eingestellt. Die Kosten werden sich auf rund 350 000 Euro belaufen. Wenn alles nach Plan läuft, dann können sich die Besucher vor allem im Sommer auf einen Besuch des „Badekiosks“ an der DLRG-Station sowie fast das ganze Jahr über auf eine gepflegte Einkehr im Haus Glörtal freuen.

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