„Weihnachten im Schuhkarton“

Schalksmühle: Pakete für den guten Zweck

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Geben den Startschuss für die Päckchen-Aktion: Petra Nicolay (links) und Pfarrerin Bettina vom Brocke.

Schalksmühle - „Wir gehen mittlerweile in die 17. Saison“, sagt Bettina vom Brocke. Die Pfarrerin aus Lüdenscheid sorgt mit einem Team aus ehrenamtlichen Helferinnen dafür, dass Menschen in Schalksmühle und Halver einmal mehr an der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins Geschenke der Hoffnung teilnehmen können.

Wer Kindern in Not in vielen Teilen dieser Erde eine Freude machen möchte, kann ab sofort und bis zum 15. November ein Päckchen in einer der Annahmestellen in Schalksmühle und Halver abgeben. 

Wie schon in den Vorjahren sollen in die Pakete ausschließlich Schulmaterialien, Süßigkeiten ohne Geliermittel, Hygieneartikel, Kleidung, Kuscheltiere und Spielzeug gepackt werden. „Die Vorgaben haben sich nicht geändert“, sagt vom Brocke. Gebrauchte Gegenstände und Kleidung, Zerbrechliches und Lebensmittel sind daher weiterhin tabu. 

670 Pakete im vergangenen Jahr 

Im vergangenen Jahr kamen nach diesen Vorgaben mehr als 670 weihnachtlich gestaltete Pakete zusammen. „Wir liegen eigentlich meist bei einer Anzahl zwischen 650 und 700 Päckchen“, sagt vom Brocke. 

Gemeinsam mit Elke Schinkel, Nicole Menz, Sigrid Sandmann, Anneliese Schmitz-Alslev und Ursula Plautz kontrolliert die Pfarrerin den Inhalt jedes Paketes nach der Abgabe und sortiert gegebenenfalls aus oder packt noch etwas hinzu. „Schließlich bekommen wir auch in jedem Jahr so einige Sach- oder Geldspenden“, erklärt vom Brocke. 

Meist kommen etwa 700 Pakete für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zusammen, die von Pfarrerin Bettina vom Brocke (links) und ihrem Team für den weiteren Transport in Umzugskisten gepackt werden.

Für die Abwicklung und den Transport benötigt der Verein zudem 8 Euro Porto pro Päckchen, das möglichst bei der Abgabe entrichtet oder überwiesen werden sollte. Um die Kosten zu decken, musste das Porto 2016 erstmals nach 14 Jahren erhöht werden. Vor diesem Hintergrund sind auch reine Portospenden willkommen. Eine Spendenbox ist in den Abgabestellen ebenfalls aufgestellt. 

Ab etwa Anfang November wird das Helferinnenteam damit beginnen, die Pakete zu überprüfen und weitere zu packen. „Zusammen mit dem Heedfelder Frauenabendkreis bekleben wir natürlich auch wieder Kartons“, sagt vom Brocke. 

In den Vorjahren nach Moldawien 

Mit Ende der Abgabefrist werden die Pakete in Umzugskisten verstaut und zum Transport in eines der großen Verteilzentren gebracht. „Das Fristende ist mit dem 15. November extra so gewählt, dass die Päckchen bis Weihnachten bei den Bedürftigen eintreffen“, sagt vom Brocke. 

Die Pakete aus dem deutschsprachigen Raum werden von Kirchengemeinden im Rahmen von Weihnachtsfeiern zielgerichtet an Kinder vor allem in Bulgarien, Montenegro, Polen, Moldawien, Rumänien, Serbien, der Slowakei, der Ukraine, Weißrussland und der Mongolei verteilt. „Unsere Päckchen sind in den vergangenen Jahren oft nach Moldawien gegangen. Im Vorfeld wissen wir das allerdings nie, bekommen das immer erst hinterher mitgeteilt“, erklärt vom Brocke.

Abgabestellen

Päckchen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ können ab sofort und bis einschließlich Mittwoch, 15. November, in Schalksmühle im Schuhhaus Nicolay, Bahnhofstraße 6, bei Familie Schinkel, Birkenweg 10 und bei Irmgard Süßmuth in Heedfeld, Asternweg 3, abgegeben werden. In Halver nimmt ebenfalls das Schuhhaus Nicolay, Frankfurter Straße 9, die weihnachtlichen Päckchen entgegen. 

Bei Fragen ist Pfarrerin Bettina vom Brocke unter der Rufnummer 0 23 51 / 66 13 00 zu erreichen. Möglich sind auch Geldspenden auf das Konto des Vereins Geschenke der Hoffnung unter den Stichworten Weihnachten im Schuhkarton. IBAN: 1237 0601 9355 4433 2211, BIC: GENODED1PAX.

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