Aktion zu Weihnachten

850 "Pakete zum Leben" gepackt - Hilfe für arme Menschen

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Kinder, Jugendliche und Erwachsene legten tatkräftig Hand an.

Schalksmühle/Halver - Mit 850 Paketen, gefüllt mit Grundnahrungsmitteln, schickte die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Schalksmühle am Freitag mehr „Pakete zum Leben“ als je zuvor auf Reisen zu bedürftigen Menschen in osteuropäischen Ländern.

Bereits zum 5. Mal stellte die Firma Rittinghaus in Halver-Oeckinghausen ihre Räumlichkeiten für die alljährliche Hilfsaktion, mit der sich die Schalksmühler an der deutschlandweiten Aktion „Pakete zum Leben“ der Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden beteiligen, zur Verfügung. 

Rund 45 Kinder, Jugendliche und Erwachsene – darunter Flüchtlinge und Mitarbeiter der Firma Rittinghaus – beteiligten sich an der Aktion. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Helferteam um Organisator Uwe Rittinghaus auch in diesem Jahr von der Aldi-Regionalgesellschaft Radevormwald, die die Lebensmittel kostenlos anlieferte und wichtige Grundnahrungsmittel aufstockte. 

Speiseöl und Nudeln kamen unter anderem in die Pakete.

Zum dritten Mal beteiligte sich der Discounter daran, die zum Teil katastrophale wirtschaftliche Lage von Menschen in Südost-Europa zu lindern. Zwei Mitarbeiter waren vor Ort. Mit einer Kurzandacht über einen Text aus dem Alten Testament („Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen“) stimmte FeG-Jugendreferent John Lukas Hartmannsberger die bunt zusammengewürfelte Helfergruppe auf die Gemeinschaftsaktion ein. Die Menschen, die die Pakete erhalten, bekämen nicht nur Lebensmittel, sondern auch die Gewissheit, dass sie wertgeschätzt und geliebt werden, betonte er. 

Zwei Packstraßen

An zwei Packstraßen arbeiteten die Helfer Hand in Hand, um die Lebensmittel – von Spenden der Gemeindemitglieder gekauft – sachgerecht in die Pakete zu verstauen. Jeweils doppelt packten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, von denen viele bereits zum wiederholten Mal bei der Aktion dabei waren und sich bestens mit den Abläufen auskannten, Speiseöl, Weizenmehl, Zucker, Reis, Nudeln und Multivitamintabletten in die vorbereiteten Pakete. Knapp 10 Euro betrug der Wert jedes Pakets. „Das reicht bei einer Familie für zwei bis drei Wochen“, erläuterte Uwe Rittinghaus. 

Etwa 10 Euro beträgt der Wert jedes Kartons.

Insgesamt schickte die FeG 16 Paletten Lebensmittel auf Reisen. Hinzu kamen acht Paletten mit Kleidung, ganzjährig von Karin Rittinghaus gesammelt und Schalksmühlern für die Aktion bereitgestellt. „Das ist ein Selbstläufer geworden.“ Für die Kleidung richtete die Firma Rittinghaus eine eigene Packstation ein.

Großer Lkw für den Transport

Zum Transport der Hilfsgüter stand ein großer Lkw bereit. Die Lebensmittel werden über die Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden verteilt und kommen den Ärmsten der Armen in Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Moldawien und dem Kosovo zugute. Wie dringend die Hilfe nötig ist, erfuhr die FeG Schalksmühle im Sommer bei ihrer Bau- und Missionsfreizeit in Bulgarien aus erster Hand.

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