Rathausplatz wird Kinosaal

Weit mehr als 300 Besucher kamen auf den Rathausplatz.

Schalksmühle - Bei besten Wetterbedingungen erlebten Hunderte von Besuchern am Freitagabend mit „Monsieur Claude und seine Töchter“ Kino vom Feinsten. Mit der Open-Air-Kino-Veranstaltung feierte die Gemeinde die Einweihung des neuen Rathausplatzes auf lockere, ungezwungene Art.

Nicht nur Schalksmühler, auch Filmliebhaber aus den umliegenden Kommunen fanden sich zum launigen Filmvergnügen bei freiem Eintritt ein. 300 aufgestellte Stühle reichten bei weitem nicht aus, um allen Besuchern einen Sitzplatz anzubieten. Gut beraten war, wer früh kam und sich beizeiten einen Stuhl vor der acht mal fünf Meter großen Leinwand der Firma Filmriss Projektkino aus Hagen, Kooperationspartner der Gemeinde beim Kinospaß, sicherte.

„Wir haben noch alles, was im Rathaus war, rausgestellt“, zeigte sich Verwaltungsmitarbeiterin Gisela Weiland vom großen Andrang auf die Veranstaltung überrascht. „Ich freue mich ganz doll, dass so viele gekommen sind. Damit hab ich nicht gerechnet“, gab sie zu.

Open-air-Kino in Schalksmühle

Noch am frühen Morgen hatten ihr Blitz und Donner erhebliche Sorgen bereitet. Dass das Wetter mitspielte, war für alle Beteiligten ein Glücksfall. Optisch ein Hingucker, verkürzte Stelzenläuferin Marion Akkordeon alias Petra Raith aus Wuppertal mit heiter-melancholischer Musik die Wartezeit auf den Film. Auf langen „Beinen“ stelzte sie über den Platz und hatte, wo immer sie auftauchte, die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite.

Heimische Vereine und Institutionen – darunter das Tierheim Dornbusch und das Jugendzentrum – verwöhnten die Besucher nach Kräften mit allem, was zu einem anregenden Sommerabend im Freien gehört. Zwischen leckeren Cocktails, kühlem Bier und alkoholfreien Getränken, Popcorn zum Knabbern, Gegrilltem, Wurstbrötchen, Slush-Eis und mehr hatten die Besucher die Qual der Wahl.

Auch die umliegenden Gastronomen hatten geöffnet. Wegen des großen Andrangs hieß es vor dem Genuss erst einmal Schlange stehen. Bevor sich Monsieur Claude und seine Marie auf urkomische Weise mit den Freuden und Leiden der Globalisierung im engsten Familienkreis herumschlugen, erlebten die Besucher die Uraufführung des „Schalksmühle“-Films mit.

„Die Idee ist vor zwei Jahren geboren“, erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Unentgeltlich hätten Ehrenamtliche den Imagefilm, der Schalksmühle hohe Lebensqualität bescheinigt, gedreht. „Ein kurzer, knackiger Film mit viel Liebe zum Detail“ sei entstanden.

Am Freitag, 31. Juli, läuft die nächste Open-Air-Veranstaltung. Gezeigt wird die Komödie „Fack ju Göhte“. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. - ms

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