Neuanschaffungen in 2020

Ersatz für ausgediente "Arbeitstiere"

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Das alte Schmalspurfahrzeug der Gemeinde soll ersetzt werden.

Schalksmühle - Die Gemeindeverwaltung plant für das kommende Jahr neue Fahrzeuge und Gerätschaften für den gemeindlichen Betrieb anzuschaffen. Insgesamt sollen, wenn der Gemeinderat grünes Licht gibt, 203 500 Euro im Haushalt für 2020 dafür festgeschrieben werden

Der am Friedhof befindliche Kompaktbagger aus dem Jahr 2008 muss im Jahr 2020 dringend ersetzt werden, heißt es in der entsprechenden Vorlage, die dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und Umwelt am Montag vorlag. Der Bagger sei in den vergangenen elf Jahren für die Friedhofsunterhaltung sowie für die Gewässerunterhaltung ständig im Einsatz gewesen. Der Zustand sei als mangelhaft zu bezeichnen. In 2019 wurden nur noch die nötigsten Reparaturen durchgeführt. 

Die Kosten für einen neuen Kompaktbagger belaufen sich auf rund 40 000 Euro. Außerdem soll das Schmalspurfahrzeug (Baujahr 2010) ersetzt werden. Das alte Fahrzeug sei nach seiner Beschaffung das meist genutzte Fahrzeug am Bauhof und werde für die Straßenunterhaltung sowie den Winterdienst ganzjährig eingesetzt. 

Nach 6300 Betriebsstunden großer Verschleiß

Der Verschleiß nach derzeit rund 6300 Betriebsstunden sei in allen Bereichen massiv vorhanden. Der Ersatz wird sich auf rund 125 000 Euro belaufen. Auch der derzeitige Anbauschlegelmulchmäher für den Kleinschlepper aus dem Jahr 2002 soll ersetzt werden. Er wird für die Grünflächenpflege, Gestrüppentfernung, Laubaufnahme beziehungsweise Laubbeseitigung in der Straßenunterhaltung, Parkanlagen und am Friedhof eingesetzt.

Die Kosten für ein neues Gerät (mit Sammelbehälter) schlagen mit rund 23 000 Euro zu Buche. Auch eine Mähraupe im Bestand der Gemeinde, die für diverse Mäharbeiten an steilen Böschungen in der Straßenunterhaltung, Parkanlagen und der Gewässerunterhaltung benutzt wird, ist in die Jahre gekommen und notwendig für die Gemeinde. Für eine neue Raupe werden 23 000 Euro fällig. 

Da für die Anschaffung eines Handgestrüppmähers in 2019 ein Betrag von 7500 Euro festgeschrieben wurde, dieser aber durch die Mähraupe teilweise ersetzt werden und das Geld verrechnet werden kann, bleiben 15 500 Euro an Beschaffungskosten übrig. Der Ausschuss stimmte den Ersatzbeschaffungen zu und empfiehlt, die Mittel im Haushaltsjahr 2020 einzustellen.

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