Streusalzsilo im Gewerbegebiet Heedfeld

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Am Ende dieser kurzen Stichstraße im Bereich Langenstück soll eine freie Restfläche künftig durch den Bauhof als Standort für ein Streusalzsilo genutzt werden.

Heedfeld - Die Gemeinde Schalksmühle plant die Errichtung eines Streusalzsilos auf einer bislang nicht genutzten Fläche im Gewerbegebiet Heedfeld. Das geht aus der Vorlage für die erste Sitzung des Bau- und Planungsausschusses nach den Sommerferien hervor.

Darüber hinaus werden sich die Politiker am 11. September auch noch mit weiteren geplanten Änderungen beschäftigen. Das Silo soll im Bereich der Straße Langenstück am Ende einer kurzen Stichstraße seinen Platz finden. Dort sollte ursprünglich ein weiterer Wendebereich entstehen. Dieser ist jedoch nicht mehr erforderlich, weil die dort ansässigen Unternehmen ihre Flächen vergrößert haben.

Unter anderem realisiert der Rohrspezialist Seeberger derzeit einen großen Hallenanbau und wird nach Abschluss der Arbeiten über mehr als 10 000 Quadratmeter Gebäudefläche verfügen (unsere Zeitung berichtete kürzlich). „Die Grundstücke der dortigen Unternehmen grenzen mittlerweile aneinander und die Erschließung erfolgt über die Firmengelände, so dass der Wendebereich nicht mehr erforderlich ist“, erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg auf Anfrage unserer Zeitung.

Die ursprünglichen Planungen hatten dort die Ansiedlung eines weiteren Unternehmens vorgesehen. Weil eine verbleibende Restfläche wegen ihrer geringen Größe wohl nicht zu veräußern wäre, soll diese künftig durch den gemeindlichen Bauhof als Standort für ein Streusalzsilo für den Winterdienst genutzt werden. „Im Höhengebiet ist der Salzbedarf ohnehin besonders hoch, deshalb bietet sich diese Möglichkeit aus unserer Sicht an“, sagte Schönenberg. 

Bebauungsplan muss geändert werden

Weil das geplante Silo eine Höhe von mehr als 23 Metern und einen Durchmesser von vier Metern hat, die örtliche Geländehöhe aber knapp 418 Meter über Normalnull beträgt, muss der Bebauungsplan geändert werden. Dieser schreibt die maximale Höhe baulicher Anlagen für diesen Bereich derzeit nämlich noch mit 430 Metern fest. 

Im Zuge dieser Änderung soll auch der Wendebereich aus dem Bebauungsplan verschwinden. „Durch die Änderung des Bebauungsplans wird außerdem vermieden, dass nicht nutzbare Restflächen im Eigentum der Gemeinde bleiben“, heißt es in der Vorlage der Gemeindeverwaltung Schalksmühle. Aufgrund der Baumaßnahme notwendige Grünflächen-Kompensationen sollen innerhalb des Gewerbegrundstücks erfolgen.

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