Glörtalsperre

Glörtalsperre: Zufahrt wird teurer als geplant

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Besuchermagnet: Die Sanierung der Zufahrtstraße soll die Glörtalsperre als Freizeitschwerpunkt fördern.

Während die Maßnahmen zur Aufwertung des Gewässerumfelds der Glör in vollem Gange sind, nun den Weg frei und zurrte die Finanzierung dafür fest. Schalksmühle wird dabei einen Anteil übernehmen.

Seit längerer Zeit ist die Zufahrt zur Glörtalsperre, eine Gemeindestraße Breckerfelds, in einem sehr schlechten Zustand. Die geplante Sanierung, die unter anderem die Schaffung eines Fußgängerweges und die Möglichkeit eines Begegnungsverkehres sowie das Befahren durch LKW und Busse vorsieht, soll die Nutzung der Glör als regionalen Freizeitschwerpunkt fördern. Wenn die Straße fertig ist, dann obliegt Breckerfeld die dauerhafte Unterhaltungs- sowie Verkehrssicherungspflicht. Die Finanzierung der Maßnahme wurde im Gesellschafterkreis der Freizeitschwerpunkt Glör GmbH (FSG) abgeklärt. Die Kosten belaufen sich laut Schätzung mittlerweile auf rund 1,1 Millionen Euro inklusive Planung. 

Die Finanzierung 

- Bereits durch die FSG im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens bereitgestellt: 471 300 Euro 

- Sonderzuschuss der Stadt Breckerfeld: 252 000 Euro 

- Sonderzuschuss der Gemeinde Schalksmühle: 20 000 Euro 

- Sonderleistung RVR / Wegebau auf RVR Grundstücken: 50 000 Euro 

- Insgesamt: 793 300 Euro 

Festgefahren: Busse sollen bald problemlos zur Glör gelangen können.

Die Differenz von rund 310 000 Euro wird im Rahmen einer Vorfinanzierungsvereinbarung durch die Hansestadt Breckerfeld getragen. Eine Rückzahlung erfolgt über die Wirtschaftspläne der FSG in den kommenden Jahren, die einen erhöhten Finanzierungsbedarf vorsehen. Der Gemeinderat in Schalksmühle segnete die darin enthaltenen Mehrkosten, die für einen den erfolgreichen Abschluss der Projekte Staumauersanierung und Glör 365 erforderlich sind, von insgesamt 517 800 Euro am Montag ab. Der Anteil Schalksmühles beläuft sich auf insgesamt rund 23 400 Euro.

Die Planung 

Der derzeitige Planungsstand wurde von Dr. Henrich Leßmann vom Planungsbüro Generalplaner Infrastruktur Dr. Henrich Leßmann GmbH aus Dortmund in der Sitzung vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass vor allem Fußgänger in den Fokus genommen wurden. Sie sollen zukünftig problemlos die Glör erreichen können, ohne in Konflikt mit Autos oder Bussen zu geraten. Die Zufahrt wird dazu in unterschiedliche Bereiche unterteilt, die verschiedene Fahrbahnbreiten aufweisen werden. 

So soll im unteren Bereich der Fußweg direkt an der Straße, auf der sich ohne Schwierigkeiten zwei Autos begegnen können sollen, entlang führen. Der Fußweg soll durch gut sichtbare Markierungen abgetrennt sein. Weiter oben soll der Weg parallel durch den Wald verlaufen. Für Busse werden überdies am Anfang der Zufahrt Ausweichmöglichkeiten geschaffen. Oben soll mit neun Metern genug Platz sein. Der Rat votierte einstimmig für die vorgestellte Finanzierung und Planung.

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