Ratssitzung

Haushaltsplan 2017 verabschiedet

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Schalksmühle - In der letzten Ratssitzung des Jahres am Montagnachmittag verabschiedeten die Lokalpolitiker einstimmig den gemeindlichen Haushaltsplan 2017.

Bei Erträgen von gut 34,2 Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von rund 34,5 Millionen Euro weist dieser nur noch einen geringen Fehlbetrag von unter 300 000 Euro aus. Ab 2018 kalkuliert die Gemeinde sogar wieder mit einem jährlichen Haushaltsplus.

„Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen und werden daran arbeiten dieses auch 2017 wieder zu rechtfertigen“, sagte Bürgermeister Jörg Schönenberg.

Zuvor hatten sich die Fraktionsvorsitzenden der vier im Schalksmühler Rat vertretenen Parteien weitgehend positiv zu dem vorgelegten Zahlenwerk geäußert. „Dieser Haushalt gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus, was die finanzielle Lage und projektierte Entwicklung der Gemeinde betrifft“, lobte Klaus Nelius (UWG). „Im Vergleich zu den letzten Jahren hat sich im Haushalt einiges geändert“, sagte Lutz Schäfer von der SPD. CDU-Politiker Ulrich Pfaffenbach sieht die Gemeinde mit den vorgelegten Zahlen für die nähere Zukunft gut aufgestellt: „Ich gehöre dem Rat seit 2004 an, und das hat es bis heute nicht gegeben, dass über den Haushaltsplan so wenig diskutiert wurde.“ Jan Schriever (FDP) lässt der Haushaltsplan hoffnungsvoll in das nächste Jahr blicken: „Der Plan ist vielleicht nicht ein Grund zur Freude, aber ein Grund erleichtert zu sein. Vor Monaten hatten alle ein höheres Defizit erwartet.“

Defizit in diesem Jahr fällt deutlich geringer aus

Positives hatte Schönenberg auch mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr zu verkünden. So fällt der Jahresabschluss voraussichtlich um mehr als 1,5 Millionen Euro besser aus, als gegen Ende 2015 kalkuliert. Statt eines Fehlbetrages von etwa 2,5 Millionen Euro erwartet Kämmerer Reinhard Voss derzeit „nur“ ein Defizit von unter einer Million Euro. „Um genaue Aussagen treffen zu können, müssen wir allerdings abwarten, wie sich die Einnahmen bei der Gewerbesteuer entwickeln. Nach der letzten Abfrage liegen wir aber ziemlich genau im Planansatz“, sagte Schönenberg.

Den deutlich verbesserten Abschluss erklärte der Bürgermeister mit Verbesserungen in Höhe von rund 200 000 Euro bei den Erträgen und Einsparungen in siebenstelliger Höhe auf der Aufwendungsseite. Gespart werden konnte bei den Personalkosten, Zinsausgaben und vor allem im Bereich der Flüchtlingskosten. So bekam Schalksmühle in diesem Jahr keine Flüchtlinge von der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen.

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