Die 5. Ausbildungsbörse Oben an der Volme findet in Schalksmühle statt

5. Ausbildungsbörse mit 56 Ausstellern - alle Infos im Überblick

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Die Broschüre zur Ausbildungsbörse 2019 wird an alle Unternehmen und an den Schulen in den teilnehmenden Kommunen verteilt.

Volmetal - Bereits zum fünften Mal richten die vier Kommunen Oben an der Volme Halver, Schalksmühle Meinerzhagen und Kierspe eine gemeinsame Ausbildungsbörse aus. Dabei sollen Unternehmen und Institutionen aus der Region ihre vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten präsentieren können.

Gastgeber ist in diesem Jahr die Gemeinde Schalksmühle. Am Donnerstag, 13. Juni, von 16 bis 19 Uhr, sowie am Freitag, 14. Juni, von 8 bis 14 Uhr sind die Türen der Sporthalle Löh (Löh 5) für Interessierte geöffnet. 

Nach der Begrüßung am ersten Tag durch Schalksmühles Bürgermeister Jörg Schönenberg ist für Eltern ein Zeitfenster eingeplant, in dem sie mit den 56 Ausstellern ins Gespräch kommen können. Am Freitag wird die Börse am Vormittag nur für die Schulklassen geöffnet sein. Eine Teilnahme ist kostenlos. 

Die Erfolgsgeschichte der Ausbildungsbörse Oben an der Volme (OadV) soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Letztes Jahr war Meinerzhagen Gastgeber, dieses Jahr ist Schalksmühle an der Reihe. Die Vorbereitungen seien so gut wie abgeschlossen, berichten die Organisatoren Nektarios Stefanidis, Kristin Fürst (beide Gemeinde Schalksmühle), Kristina Semeraro (Stadtmarketing Kierspe) und Kai Hellmann (Stadt Halver) sowie Stefanie Lüken (Stadtmarketing Meinerzhagen). Die Sporthalle sei ausgebucht. Für das Catering für die Aussteller und Besucher sorge der Förderverein der Primusschule im Foyer. Zudem sei eigens ein Elektriker beauftragt, der die Stände mit Strom versorgt.

Veranstalter versprechen ein "breites Spektrum"

„Wir werden ein breites Spektrum an Firmen und Institutionen anbieten. Wir hätten mehr als 100 Aussteller einladen können, wenn wir den Platz dafür hätten“, sagt Nektarios Stefanidis. Doch auch so hätten die Besucher ausreichend Möglichkeiten, sich über die unterschiedlichen Berufsfelder in der Region zu informieren. 

Den Anfang am Freitag machen die Schüler der Gesamtschule Kierspe, gefolgt von den Jugendlichen des Evangelischen Gymnasiums und der Sekundarschule Meinerzhagen. Nach der Ganztagsschule, der Realschule und dem Anne-Frank-Gymnasium aus Halver sind abschließend die Primusschüler aus Schalksmühle an der Reihe. Für alle Teilnehmer steht ein Besuchszeitraum von eineinhalb Stunden und ein Extra-Transfer mit der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) zur Verfügung. Teilnehmen werden die neunten Jahrgänge der Schulen. 

56 Aussteller werden sich präsentieren.

Teilweise bieten die Unternehmen während der Börse auch noch Ausbildungsstellen für dieses Jahr an, aber hauptsächlich für 2020. Sie präsentieren Jobs vom Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen über Mechatroniker und Sport- und Fitnesskaufleute bis hin zum Zerspanungsmechaniker. „Wir hoffen, dass alle Ausbildungssuchenden einen Platz erhalten und dass die Betriebe die bestmöglichen Bewerber bekommen“, sagt Kai Hellmann. Gerade unter den düsteren Vorzeichen des Fachkräftemangels sei es wichtig, eine Plattform für Bewerber und Betriebe aufzustellen, sind sich alle Beteiligten einig. 

Die Organisatoren der Ausbildungsbörse: Nektarios Stefanidis (Schalksmühle), Kristina Semeraro (Kierspe) und Kai Hellmann (Halver). Auf dem Foto fehlen Stefanie Lüken (Meinerzhagen) und Kristin Fürst (Schalksmühle).

„Die Berufswahl ist eine der bedeutendsten Entscheidungen für den Lebenslauf und die Lebensperspektive junger Menschen. Die Berufswahlorientierung ist ein Prozess, in dessen Verlauf die Schülerinnen und Schüler sich über ihre Fähigkeiten und Interessen klar werden und erste Kontakte mit der Arbeitswelt, mit Experten und Institutionen aufbauen. Im Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen wollen alle Arbeitgeber die künftigen Schulabgängerinnen und -abgänger frühzeitig abholen und mit attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen auf das eigene Unternehmen aufmerksam machen“, sagt Jörg Schönenberg in seinem Vorwort in der Ausbildungsbroschüre, die gemeinsam mit dem Märkischen Zeitungsverlag – wie auch in den Vorjahren – erstellt wurde. 

Unternehmen werden in Magazin vorgestellt

Jedes teilnehmende Unternehmen wird in diesem Magazin präsentiert. Es wird an alle teilnehmenden Betriebe und Schulen in den vier Kommunen verteilt. Abschließend zitiert er den deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche mit den Worten „Der Beruf ist das Rückgrat des Lebens.“ 

Der Rückhalt der Region ist vor allem die Industrie, aber auch die Bürger. Deshalb sei es auch verständlich und sinnvoll, dass die Betriebe sich ihre Fachkräfte zuerst hier suchen wollen. Der Einzugsbereich sei mit den Jahren durchaus größer geworden, betont Kai Hellmann. Und Nektarios Stefanidis fügt hinzu: „Die Schüler sind auch bereit, weitere Wege zum Ausbildungsplatz in Kauf zu nehmen. Sie bewegen sich im kompletten OadV-Raum.“

Fragen zur Messe beantwortet Nektarios Stefanidis, Tel. 0 23 55/8 42 45 oder E-Mail an n.stefanidis@schalksmuehle.de. Weitere Infos unter www.ausbildungsboerse.org.

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