Liebevolle Gestaltung, uriges Ambiente und viel Kreativität

Osterdekorationen in allen Formen und Farben konnten auf dem Markt im Bauernhaus von den Besuchern bestaunt werden.

Schalksmühle - Es ist die Liebe zum Detail, die den Frühling im Bauernhaus zu etwas ganz Besonderem macht. Hunderte Besucher pilgerten am Wochenende in Richtung Wippekühl, um in aller Ruhe über den kleinen Markt zu bummeln.

Von Außen wirkte die Veranstaltung zunächst eher klein. Niemand stand vor der Tür. Dabei waren die Tische aufgebaut und dekoriert. Doch bei frostigen Temperaturen, zog es die Besucher eher in das urige Innere des alten Hauses. Wer die große Holztür aufschob, um sich Zutritt zu verschaffen, stand plötzlich in einer anderen Welt. Es duftete nach Suppe, Wurst und anderen Leckereien. Die wohlige Wärme des offenen Holzofens sorgte für heimelige Gefühle. An den Tischen hatten sich kleinere Gruppen zusammen gefunden und klönten in gemütlicher Runde.

Andere zog es eher an die Verkaufsstände. Dort gab es viel Kreatives. Beispielsweise Arbeiten aus Holz. Im Trend sind massive, große und schlichte Artikel. Beispielsweise Hasen oder Herzen.

„Ich finde es total schön hier. Es ist eben eine ganz besondere Atmosphäre“, sagt Annika Schulte. Sie ist mit ihrer Familie zum ersten Mal auf dem Markt. Freunde hatten der Familie den Ausflug empfohlen. Die Einkaufstüten der Schultes waren auch schon gut gefüllt. Für den Eingangsbereich des Hauses gab es zwei große Osterhasen aus Holz. Tochter Mia bekam zudem eine neue Mütze. „Ich will die mit den Sternen drauf“, erklärte die Fünfjährige. Vater Volker zog es eher in Richtung Essen. Die frische Landwurst hatte es ihm angetan. „Es ist eine schöne Mischung. Der Markt ist nicht so groß. Für einen kleinen Ausflug ideal“, sagt Volker Schulte.

Nach dem Bummel durch die Stände gab es für die Familie ein gemeinsames Mittagessen. In der Zwischenzeit hatte sich das Bauernhaus immer mehr gefüllt. Das schönere Wetter lockte weitere Besucher an. Mittlerweile tobten vor dem Haus Kinder umher. Männer bewunderten die schweren landwirtschaftlichen Geräte und die Frauen bummelten durch die Stände.

Von Lydia Machelett

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