B 54: Freie Fahrt ab nächster Woche

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Im unteren Bereich des Steilhangs montieren die Arbeiter noch sogenannte aufgelegte Netze.

Schalksmühle - Noch etwa eine Woche, dann soll auf der Bundesstraße 54 auch im Bereich des Naturschutzgebietes Arenritt gegenüber Halverscheiderohl wieder eine freie Fahrt möglich sein.

Aktuell führen dort Arbeiter einer Fachfirma die letzten Restarbeiten der Felssicherung am Volmehang durch. Ursprünglich sollte die Baustellenampel, die den Verkehr momentan noch einspurig an dieser Stelle vorbeiführt, bereits Ende Januar verschwunden sein. „Aber der Wintereinbruch im Januar hat den Zeitplan etwas nach hinten verschoben“, sagte Gürsel Sivel, Projektleiter Abteilung Bauen bei Straßen.NRW, auf Anfrage unserer Redaktion.

Im oberen Bereich des Steilhangs sind die Arbeiten abgeschlossen. Loses Geröll, das zur Gefährdung der Fahrzeuge auf der B 54 hätte führen können, ist entfernt und sogenannte Stehernetze sind montiert, um künftig jeglichen Steinschlag zu vermeiden. Aktuell werden im unteren Bereich des Hangs aufgelegte Netze montiert, um auch dort das Herunterfallen von Geröll auf die Fahrbahn zu vermeiden. Im Laufe der nächsten Woche soll laut Sivel dann mit dem Abbau der Baustelleneinrichtung begonnen werden und die Straße wenig später wieder zweispurig befahrbar sein.

"Hoffen alle kritischen Stellen beseitigt zu haben"

„Mit Abschluss dieser Maßnahme hoffen wir alle kritischen Stellen beseitigt zu haben“, sagte Sivel. Seit dem Frühjahr 2015 lässt Straßen.NRW entlang der Bundesstraße 54 Felsaufbrüche sichern, die zu Steinschlägen führen könnten. In einigen der insgesamt elf Abschnitte, wie aktuell noch im Bereich Arenritt, zwischen Lüdenscheid und Hagen im Volmetal wurden Fangzäune sowie bis zu drei Meter hohe Steinschlagschutzzäune installiert und hochfeste Drahtgeflechte auf 2000 Quadratmetern auf die Felsen aufgebracht.

„Jetzt hoffen wir mit größeren Maßnahmen zur Steinschlagsicherung im Volmetal für einige Jahre oder sogar Jahrzehnte Ruhe zu haben“, sagte Sivel. Die aufgestellten Netze und Zäune zum Schutz der Verkehrsteilnehmer werden vom Straßen.NRW-Betriebsdienst regelmäßig kontrolliert. „Bei Bedarf wird das dahinter liegende Geröll entfernt“, so Sivel.

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