Ausschreibungen für alle Gewerke ist fertig

Glörpark: Baustart im September

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Bauzäune werden wohl bis 2022 den Blick auf den Glörpark von der B 54 und der Glörstraße aus dominieren.

Dahlerbrück - Die komplette Planung für die Aufwertung des Glörparks samt des Teils, der zunächst für den Brückenneubau an der Glörstraße ausgespart wird, steht. Mit der geplanten Maßnahme soll im September begonnen werden.

Die Ausschreibungen für alle Gewerke seien fertig und veröffentlicht, sagt Ortwin Schmidt von der Bürgerinitiative Dahlerbrück, die für das Projekt verantwortlich zeichnet. Für den Teil, den Straßen.NRW im Auftrag des Märkischen Kreises an der Glörstraße für den Brücken-Neubau nutzt, habe man einen Änderungsantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht. Man warte jetzt nach der mündlichen auf die schriftliche Bestätigung. 

Änderungsantrag ist gestellt

„Das sollte aber kein Problem geben“, sagt Ortwin Schmidt. Die Submission, also der Auswertung der Angebote seitens der möglichen Auftragnehmer, sei für Mitte Juli angedacht. Die Zuschlagsfrist laufe bis Mitte August. Den Baubeginn für den Hauptteil des Glörparks haben die Verantwortlichen auf Anfang September terminiert. Ortwin Schmidt geht von einer Bauzeit von 16 Wochen aus. „Das würde bedeuten, dass der Park noch in diesem Jahr fertig wird.“ Dies sei allerdings vom Wetter abhängig. „Es wäre schön, wenn es klappt.“ Der letzte Teil, der außerhalb der Leaderförderung vom Kreis finanziert wird, werde fertig 2022 sein, so interpretiert Ortwin Schmidt ein entsprechendes Schreiben. 

Trampolin wird installiert

Bis dahin werde dieser Bereich durch einen Bauzaun vom Rest des Parks abgetrennt. Die Planung entspricht in weiten Teilen den Wünschen, die Bürger und Vereine in einem entsprechenden Workshop geäußert hatten. Der Hauptteil des Areals besteht nach der Umgestaltung aus Grün- und Rasenflächen. Im vorderen Bereich entsteht ein Spielgerät, das 9 x 12,6 Meter groß ist und eine maximale Fallhöhe von 2,5 Metern hat. Es besteht aus zwei Holzhütten, die mit Hängebrücken verbunden sind. 

Das Spielgerät für den Glörpark soll ein echter Hingucker werden und zahlreiche kleine Nutzer anlocken.

Zudem wird ein erdeingelassenes Trampolin installiert. Eine Sandspielfläche ist vor dem Volmeblick geplant. Im hinteren Teil wird eine Beachvolleyball-Anlage errichtet. Einen Zugang zur Volme wird es nicht geben, betont Ortwin Schmidt. Dieser sei behördlich untersagt. Es werde eine Zaunanlage zur Volme aufgebaut. „Ich glaube, es ist eine gelungene Sache, die für alle etwas hat, aber nicht alle zufriedenstellt“, sagt Ortwin Schmidt. Nachrüsten könne man aber im Verlauf der Zeit immer. Derzeit sei aber das komplette Budget ausgereizt.

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