Regionale 2013

Fassadenprogramm: Große Resonanz zur Ausstellung

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Die Ausstellung zum Fassadenprogramm in Schalksmühle erfreute sich besonderer Beliebtheit. Zur Eröffnung kamen viele Gäste.

Schalksmühle - Große Resonanz fand die Eröffnung der Ausstellung zum Fassadenprogramm der Gemeinde Schalksmühle - und nicht nur die: 

Große Resonanz fand am Donnerstag die Eröffnung der Ausstellung zum Fassadenprogramm der Gemeinde Schalksmühle. Neben Architektin Jutta Gruss-Rinck und Raumplaner Sebastian Horstkötter von Planungsbüro ASS aus Düsseldorf hieß Bürgermeister Jörg Schönenberg den Regionale-Beauftragten Thomas Gehring und Friedrich Rothaar, Fachbereichsleiter Stadtplanung bei der Stadt Meinerzhagen, namentlich bei der Ausstellungseröffnung im Rathaus willkommen. 

Zudem begrüßte er viele Interessierte aus dem Rat – unter ihnen Mitglieder des Arbeitskreises Fassadenprogramm – bei der Vernissage. Anliegen des Fassadenprogramms im Rahmen der Regionale 2013 seien zum einen eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Ortskern von Schalksmühle, zum anderen eine Verbesserung des Erscheinungsbildes gewesen, erklärte er. 

13 Projekte bisher gefördert

13 Projekte seien bislang gefördert worden. Vorher-Nachher-Bilder, von Peter und Marion Munsch aufgenommen, würden sehr gelungene Beispiele von Fassadenneugestaltung zeigen. Daher sei eine Verlängerung des Programms bis zum 31. Dezember 2022 beschlossen worden. 

Drei Partner – das Land Nordrhein-Westfalen, die Gemeinde Schalksmühle und die Eigentümer – seien bei dem Erfolgsprojekt an Bord. Dankesworte gingen an Christiane Dix und Linda Weiland, die „auch außerhalb der Dienstzeiten viel Zeit investiert“ hätten, um die sehenswerte Ausstellung zu organisieren. 

Zu Besuch: Friedrich Rothaar, Bürgermeister Jörg Schönenberg, Thomas Gehring, Oliver Emmerichs,, Sebastian Horstkötter, Jutta Gruss-Rinck und Christiane Dix (von links).

„Würde jemand ein Bild so verunstalten wie Häuser verunstaltet werden?“, stellte Architektin Jutta Gruss-Rinck als Frage in den Raum. Auf die dem Förderprogramm zugrundeliegenden Ideen und Gedanken ging sie in ihrer Einführung in die Ausstellung ein. Dahinter stecke das Anliegen, Innenstädte, die häufig durch Filialisten geprägt seien, nicht austauschbar werden zu lassen. „Es soll nicht alles uniform und gleich aussehen“, sagt die Architektin.

Dietmar Dassler, Christiane Dix, Jutta Gruss-Rinck, Ulrich Pfaffenbach und Lutz Schäfer (von links) arbeiteten mit Klaus Nelius und Jörg Schönenberg im Arbeitskreis.

In Schalksmühle habe sich das Förderprogramm rasant entwickelt und gelohnt. Auch die Eigentümer, von denen am Donnerstag zahlreiche anwesend waren, hätten viel Einsatz gezeigt. An erster Stelle seien denkmalgeschützte Gebäude, darüber hinaus historisch wertvolle und stadtbildprägende Gebäude gefördert worden.

340 000 Euro investiert 

Von einer großzügigen Umsetzung und einer Investitionssumme von 340 000 Euro für 13 Gebäude war die Rede. Sehr vorzeigbare Ergebnisse seien bei dem Programm herausgekommen. Nicht zuletzt deshalb sei das Land bereit, noch mehr Geld in das Fassadenprogramm zu investieren. „Jetzt müssen wir das nur noch mit Leben füllen.“ 

Die Resonanz bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag war groß.

Angeregte Gespräche kamen beim Betrachten der Vorher-Nachher-Bilder, die an Stellwänden zu bewundern waren, im Rahmen der Ausstellung auf. Auf das Gesamterscheinungsbild der imposanten Fassaden und Details wie liebevoll herausgearbeitete Stuckarbeiten, Verzierungen und Gestaltungselemente, die durch die Neugestaltung eindrucksvoll zur Geltung kommen, lenken die großformatigen Fotografien den Blick.

Bei Getränken und Häppchen verweilten die Besucher fachsimpelnd vor den Bildern. Wie Bürgermeister Jörg Schönenberg bekannt gab, ist die Ausstellung zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 2. Mai zu sehen.

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