Statt Körbe Frühstückkartons

Große Dankbarkeit der Schalksmühler für ihre Hilfskräfte

Spendenaktion für Feuerwehr, DRK und Polizei
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Die Garage von Lars Busch ist zum Lebensmittel-Lager umfunktioniert worden.

Eigentlich wollte Lars Busch für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei mit einer Feldküche etwas kochen. Doch das war zu kurzfristig – Danke sagen wollte er den ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen und nicht ungefährlichen Einsatz während der Hochwasser-Katastrophe in der vergangenen Woche aber auf jeden Fall. 

Schalksmühle - Schnell war die Idee geboren, den Hilfskräften Frühstückskörbe zu schenken und dies mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger von Schalksmühle. „Die Resonanz war überwältigend“, freut sich Busch, dass es kein Problem gibt, 125 Frühstückskörbe zu packen. Im Übrigen werden es keine Körbe sein, weil der Transport sich schwierig gestalten würde, sondern Kartons. Und auch die wurden gespendet von der Schalksmühler FGI Fachhandelsgesellschaft für Industrieverpackungen mbH.

Die Größe der Kartons, erläutert Lars Busch, sei durch ein Probepacken ermittelt worden. Diese „Frühstückskartons“ werden auf jeden Fall ein sehr breites Spektrum an Lebensmitteln und Getränken enthalten. Denn in der Garage von Lars Busch stapeln sich Wein, Schnaps, Säfte, Kaffee, Tee, Müsliriegel, die verschiedensten Konserven, Nudeln, Reis, Wurst in allen Variationen, Fisch in Dosen, Chips, Kekse, Schokolade, Süßigkeiten und vieles mehr. Selbst Hygieneartikel wie Deo-Roller, Zahncreme und Salben seien gespendet worden.

Getränke unterschiedlichster Art, Lebensmittel und Süßigkeiten wurden für die Frühstückskartons gesammelt.

Bemerkenswert findet Lars Busch, dass es wirklich zum überwiegenden Teil Sachspenden sind. Zwar stehen ihm auch Spendengelder zur Verfügung, damit alle Frühstückskartons gleich bestückt werden können. Auch die Marktleiter von Rewe und Edeka sowie des Bauernlädchens hätten längst signalisiert, die „fehlenden“ Lebensmittel beziehungsweise andere Dinge zu spenden.

Und all das, was nicht in die 125 Kartons passt, wie beispielsweise Schokolade oder Kekse, werde man anschließend an die Opfer der Überschwemmungen spenden. Noch unklar ist dem Initiator dieser Aktion, ob auch die Polizei Frühstückskartons annehmen darf. „Ich hoffe es!“ Kein Verständnis hat Busch für die, die nicht verstehen, dass es nicht der Beruf der Wehr- und DRK-Leute ist, sondern ihr Hobby: Sie machen es ehrenamtlich.

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