B54 musste gesperrt werden

An der Volmestraße: Baum kracht aus Böschung auf Auto 

Der Fahrerin des Ford Fiesta passierte nichts. Doch an dem Auto entstand laut Polizei massiver Schaden - auch wenn dieser nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. 
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Der Fahrerin des Ford Fiesta passierte nichts. Doch an dem Auto entstand laut Polizei massiver Schaden - auch wenn dieser nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. 

An der Volmestraße (B54) in Dahlerbrück ist am Sonntag ein Baum auf ein Auto gekracht. Es entstand ein hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Straße wurde voll gesperrt. Offen ist die Frage nach der Haftung.

Schalksmühle - Glücklicherweise niemand verletzt, allerdings etwa 9000 Euro Sachschaden: So fasst die Polizei die Folgen eines Baum-Absturzes zusammen, der am Sonntagnachmittag für eine Sperrung der Volmestraße sorgte. 

Gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr Schalksmühle-Dahlerbrück alarmiert, weil ein Baum in Höhe der Tankstelle aus der Böschung heraus umgestürzt war. Der Laubbaum unbekannter Gattung lag quer über der Straße - und auf dem Dach eines Ford Fiesta. 

Viele Beulen und weitere Schäden am Auto

Die junge Fahrerin aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis hatte einen zuverlässigen Schutzengel, denn nur Sekundenbruchteile früher wäre der Stamm auf der Windschutzscheibe gelandet.

Das vier Jahre alte Auto hat seine Insassin demnach sehr gut geschützt. Die entstandenen Schäden zeigen sich jedoch erst auf den zweiten Blick: Viele Beulen im Blech, Scheinwerfer und etliche weitere Bauteile lassen die Polizei von einem Totalschaden ausgehen. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Unklar ist noch, wer dafür haften muss. Die Polizei konnte noch nicht sagen, wem die Böschung gehört. Möglicherweise ist hier die Gemeinde Schalksmühle zuständig, aber das sei noch nicht sicher.

Feuerwehr zerlegt Baum mit der Motorsäge

Einfacher war die Sache für die Feuerwehr: Die etwa zehn Einsatzkräfte brauchten etwa eine Stunde, um den Baum per Motorsäge komplett zu zerlegen. Ein Teil des Baumes kann in der Böschung liegen bleiben, von ihm geht wohl keine weitere Gefahr aus. Der Verkehr musste derweil warten, die Bundesstraße 54 musste für im Bereich der Einsatzstelle komplett gesperrt werden.

Fast schon auf dem Heimweg waren die Einsatzkräfte, als sich noch ein Folgeeinsatz ergab. Ein bislang nicht ermittelter Autofahrer hat mit seinem Wagen beim Warten an der Vollsperrung einen kräftigen Ölfleck hinterlassen. Dieser wurde durch darüberfahrende Autos noch auf eine Länge von etwa 50 Meter verteilt, so Einsatzleiter Marc Schäfer. Erst nachdem auch diese Gefahrenstelle beseitigt wurde, konnten die Feuerwehrleute ihre wohlverdiente Sonntagsruhe antreten.

Auf der A45 ereignete sich unterdessen am Sonntagnachmittag ein Auffahrunfall, bei dem eine Person verletzt wurde.

Kurios mutete ein Unfall am Samstag an, bei dem ein Autofahrer in Altena in einem Kiesbett landete und mit seinem Wagen darin feststeckte.

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