Leader-Kooperationsprojekt 

Ausflugsziel das ganze Jahr über: Glörtalsperre soll attraktiver werden

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Im November soll mit dem Aufstauen der Glörtalsperre begonnen werden. Bis zu Badesaison sollte die dann voll sein.

Schalksmühle - Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Oben an der Volme insgesamt sechs Projekte beschlossen, die eingereicht worden sind. Darunter die 20 Markthütten, die der Stadtmarketingverein Schalksmühle anschaffen möchte.

Neben der Pop-Up-City in Halver und dem Aktiv- und Begegnungsplatz in Kierspe gibt es zwei regionsübergreifende Projekte sowie das Kooperationsprojekt „Glörtalsperre 365 Tage erleben“ und die Anschaffung der mobilen Markthütten. 

Unter dem Titel Mitmach-Kultur 2.0 sollen in den Zentren der Volmekommunen Infoscreens aufgestellt werden, die über kulturelle, sportliche und andere Veranstaltungen in der Region informieren. „Damit soll im öffentlichen Raum auf die Vielfalt der Möglichkeiten in der Region hingewiesen und die Informationen besser in der Region gestreut werden“, heißt es. 

Außerdem sollen Aktiv- und Freizeitzentren in der Region als weiteres Leader-Projekt besser miteinander vernetzt und sichtbar gemacht werden.

"Gezielte Qualitätssteigerung"

In den Regionen Oben an der Volme und Ennepe.Zukunft.Ruhr befindet sich die Glörtalsperre. Die Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH (FSG) möchte mit dem Kooperationsprojekt die „maßvolle und schonende Attraktivierung und gezielte Qualitätssteigerung vorantreiben“. 

Das Ziel sei es, die Talsperre und die umliegende Landschaft stärker zu einem Ausflugsziel über den gesamten Jahresverlauf zu machen. Mit der Instandsetzung der Staumauer und der dadurch leeren Glör haben die Planungen dazu bereits begonnen. 

Mit dem Wiederanstau der Talsperre soll Anfang November begonnen werden, sodass sie bis zur nächsten Badesaison im kommenden Jahr wieder gefüllt ist. Ein Auffüllen im Herbst teilte die FSG bereits Anfang September mit. 

Mit dieser Maßnahme ist es aber nicht getan: Geplant sind weitere Veränderungen rund um die Glörtalsperre. Der Einstiegskomfort am Ufer soll durch Verbesserungsarbeiten unterhalb der Wasserlinie erhöht werden. Betonrampen und Kiesschüttungen sollen saniert werden. Wichtig bei alldem sei auch die Sicherheit. Das erklärte Hans-Ulrich Wehmann, Geschäftsführer der FSG, bereits nach der Sitzung im September. 

Zufahrtsstraße soll ausgebaut werden

Ein weiterer Punkt, der ins Auge gefasst wurde, ist die Zufahrtsstraße zur Glör. Die Kreisstraße 10 soll ausgebaut werden. Die zum Parkplatz führende S-Kurve werde in diesem Zuge angepasst. Bauherr wird die Stadt Breckerfeld sein. Wann die Arbeiten erfolgen werden, ist noch unklar. „Es ist fraglich, ob das bis zur Badesaison gelingt“, sagte Wehmann im September.

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