Schalksmühle präsentiert sich in Videoform

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Sandra Hoyer drehte gemeinsam mit Klaus Heuckelbach, Kerstin Busse und Thorn Leonhardt den Film über Schalksmühle. Den fünfminütigen Streifen sprach die Autorin und professionelle Sprecherin auch selbst ein.

Schalksmühle - Die Vorzüge der Gemeinde sind nun auch in Videoform zu sehen: Der offizielle Film „Schalksmühle“ ist fertig. Das erste Mal ausgestrahlt wird der fünfminütige Streifen heute Abend bei der ersten Open-Air-Kinoveranstaltung auf dem Rathausplatz. Die kostenlose Aktion beginnt um 20 Uhr, die Filme werden ab circa 21.30 Uhr vorgeführt.

„Schalksmühle ist – sportlich“, heißt es im Imagefilm, während die Drohne mit integrierter Filmkamera über den neuen Kunstrasenplatz in Kuhlenhagen fliegt. Gezeigt wird das traditionelle Handballturnier des TuS Linscheid-Heedfeld, das in diesem Jahr erstmals auf künstlichem Grün stattfand. In diesen Szenen ist auch ein kleiner roter Handball zu sehen, der Aufschrift „Schalksmühle“ trägt.

Ball als Wiedererkennungssymbol

„Der Ball fungiert im Film als wiederkehrendes Element. Mal ist er als große Eiskugel auf dem Tablett von Bruno Sapere zu sehen, mal rollt er durch die Wasserrinne auf dem Rathausplatz“, erzählt Sandra Hoyer. Die Schalksmühlerin drehte gemeinsam mit Klaus Heuckelbach, Thorn Leonhardt sowie Kerstin Busse und Tobias Scheiblich vom Jugendzentrum Wansbeckplatz den Film über die Gemeinde.

Mehr als ein Jahr war das Team ehrenamtlich im Auftrag der Gemeindeverwaltung unterwegs. Gedreht wurde unter anderem beim diesjährigen Aktionstag „Autofreies Volmetal“, bei „Schalksmühle... köstlich“ im vergangenen Jahr, an der Glörtalsperre oder auch an der neuen Primusschule. „Der Film sollte keine Doku werden, sondern das Lebensgefühl in der Gemeinde widerspiegeln“, erzählt Hoyer. Die Filmaufnahmen machte das Team nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft: Klaus Heuckelbach stellte für die Dreharbeiten seine Drohne zur Verfügung.

Bürger in Video involviert

Doch nicht nur Schalksmühles schönste Seiten kommen im Film vor – auch zahlreiche Bürger kommen zu Wort. Kamerascheu zeigten sich die Schalksmühler nicht, im Gegenteil. „Wir waren überrascht, wie bereitwillig die Leute mit uns gesprochen haben. Alle waren sehr offen“, sagt Hoyer. Die Schalksmühlerin ist froh, dass das Filmprojekt nun abgeschlossen ist. „Es war für uns alle viel Arbeit. Jeder von uns hat in den Film locker rund 60 Arbeitsstunden investiert.

Aber das hat sich gelohnt.“ Das Team hat sogar noch Filmmaterial übrig. „Wir könnten also noch eine Fortsetzung schneiden“, sagt Hoyer, die beruflich als Autorin und Sprecherin tätig ist und auch die Sprechertexte schrieb und einsprach. Nach der Premiere heute Abend wird der Film auch in der kommenden Woche am Freitag, 31. Juli, bei der zweiten Open-Air-Kinoveranstaltung zu sehen sein, die ebenfalls ab 20 Uhr auf dem Rathausplatz stattfindet. Als Hauptfilm wird am kommenden Freitag die Komödie „Fuck ju Göthe“ zu sehen sein.

Kino-Programm unter freiem Himmel

Heute Abend zeigt die Gemeinde Schalksmühle in Kooperation mit dem Hagener Unternehmen Filmriss Projektkino die französische Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“. 300 Plätze stehen auf dem Rathausplatz für die Besucher bei der kostenlosen Veranstaltung bereit. Das Rahmenprogramm mit einer Stelzenläuferin beginnt um 20 Uhr, die Filmvorführung beginnt bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr.

Speisen und Getränke bieten unter anderem das Tierheim Dornbusch, der Spielmannszug der Hülscheider Schützen, das Jugendzentrum und ein professioneller Cocktail-Mixer an.

Zur Handlung des Films: Das traditionsbewusste Ehepaar Monsieur Claude und Marie leben in der französischen Provinz und haben vier Töchter. Als sich drei ihrer Kinder mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, gerät das Ehepaar unter Anpassungsdruck. Jedes Familienfest wird zum interkulturellen Minenfeld.

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