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Salzvorrat gesichert - neue Silos in diesem Jahr geplant

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Von: Martin Meyer

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Salzmangel wie in 2009 und den Folgejahren soll in Schalksmühle künftig der Vergangenheit angehören. © dpa

Schalksmühle - Sorgen müssen sich die Bürger der Gemeinde im Bezug auf den Salzvorrat in Schalksmühle nicht machen.

Die Bestände sind groß - und im kommenden Jahr wird die Lagerkapazität noch erhöht. Das geht aus einem Gespräch unserer Zeitung mit der zuständigen Stelle bei der Gemeindeverwaltung hervor. Wenn früh morgens Raureif auf den gemeindlichen Straßen liegt, dann rücken die Mitarbeiter des Bauhofs zusammen mit Kräften externer Dienstleister aus und sorgen durch das Streuen von Salz für sichere Verkehrswege. 

Einen Mangel an Streugut, wie zu den schweren Wintern in 2009 und den beiden Folgejahre werde es so nicht mehr geben, sagt Peer Heinzer, der für den Bauhof verantwortliche Sachgebietsleiter. Man erfülle in Schalksmühle die Vorgaben aus einem entsprechenden Merkblatt für den Winterdienst. So lagern alleine derzeit rund 150 Tonnen am Bauhof, weitere 100 Tonnen befinden sich in einem Außenlager. Zudem sind rund 25 Tonnen sogenanntes Sackstreu vorhanden. 

Ausbau der Lagermöglichkeiten 

In 2020 wird die Gemeinde ihre Lagermöglichkeiten ausbauen. Im Höhengebiet, auf einer Restfläche am Langenstück, sollen zwei neue Salzsilos errichtet werden, für die im Haushalt des kommenden Jahres 200 000 Euro für die entsprechenden Hochbaumaßnahmen veranschlagt wurden. Ein angemietetes Silo auf dem Gelände des Raiffeisen-Marktes in Lüdenscheid-Dönne steht seit dem Winter 2018/19 nicht mehr zur Verfügung. Der Bau des Lagers im Gewerbegebiet Heedfeld war in der Vergangenheit ein umstrittenes Thema. Ursprünglich war nur ein Silo geplant.

Nach Beschwerden bezüglich der Höhe und einer damit einhergehenden Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, einigte man sich letztendlich auf den Bau von zwei kleineren Lagern. Ursprünglich sollte der Silo über 20 Metern hoch sein. Die Alternative sieht nun zwei Behälter von jeweils mehr als zwölfeinhalb Metern vor.

Der Gemeinderat stimmte in der Vergangenheit einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes für die Überschreitung der Höhenfestsetzung zu. Ursprünglich war eine Maximalhöhe von 12,20 Metern festgeschrieben. Das Fassungsvermögen der Silos soll bei jeweils rund 90 Tonnen liegen.

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