Salzsilos fürs Höhengebiet

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Ein Silo hat die Gemeinde Schalksmühle schon in Betrieb. Es steht auf dem Gelände des Bauhofs an der Hälverstraße.

Heedfeld - Das Thema Salzsilos fürs Höhengebiet rückt am Montag im Aussschuss für Bau- und Planung der Gemeinde Schalksmühle wieder in den Fokus. Es sollen nach der hitzigen Debatte um den Standort und die Höhe der Anlage nun Alternativvorschläge beraten werden.

Diese sind im Vorfeld der aktuellen Beratung im Dialog mit den Fraktionen erarbeitet worden. 

Bei den Bestrebungen um eine Lösung zeichnete sich eine Alternative ab, die nun favorisiert wird. So ist den entsprechenden Unterlagen zu der Sitzung zu entnehmen, dass zwei kleinere Silobehälter – anstelle eines großen – allgemein befürwortet werden. 

Die Reduzierung der geplanten Lagermenge von 200 Tonnen auf zweimal 90 Tonnen wäre vertretbar, heißt es. Die beiden Silobehälter sollen eine Höhe von 12,77 Metern haben. Allerdings ist wegen der aktuellen Bebauungsplanfestsetzungen am möglichen Bauort im Gewerbegebiet Heedfeld eine Gesamthöhe (ohne Füllrohr) von rund 12,20 Metern möglich. Die zulässige Höhe würde also um rund 57 Zentimeter überschritten. 

Mehrere Lösungsansätze

Für dieses Problem sind mehrere Lösungsansätze erarbeitet worden: 

  1. das Eingraben in das Gelände um die erforderliche Tiefe von 57 Zentimetern, 
  2. eine Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes,
  3. Änderung der absoluten Höhenfestsetzung des Bebauungsplanes um einen Meter. 

Die Verwaltung empfiehlt die Errichtung der Salzsilos im Rahmen einer Befreiung, also unter Punkt zwei. Rückblick: Um das Höhengebiet ortsnah mit Streusalz zu versorgen, suchte die Verwaltung nach geeigneten Standorten, um ein geplantes 23 Meter hohe Silo errichten zu können. Ein angemietetes Silo auf dem Gelände des Raiffeisen-Marktes in Lüdenscheid-Dönne steht ab dem Winter 2018/19 nicht mehr zur Verfügung. 

Ausschuss stoppt Baupläne 

Der von der Verwaltung vorgeschlagene Ort (Restfläche am Langenstück im Gewerbegebiet Heedfeld) passte Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses aber nicht. „Das Silo würde wie ein Turm alle anderen dortigen Gebäude um zwölf Meter überragen. Das hätte absolut landschaftsprägenden Charakter“, hieß es damals. 

Die Suche nach Alternativstandorten wurde ins Gespräch gebracht. Geeignete Alternativflächen standen damals nicht zur Verfügung, so die Gemeinde, die durch den Ausschuss mit der Suche von anderen Flächen beauftragt wurde. Nun hat man eine andere Lösung, die beraten werden kann.

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