14. Runder Tisch der Flüchtlingshilfe

„Integration in Schalksmühle gut gelungen“

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Enid Lal berichtet im Rahmen des 14. Runden Tisches der Schalksmühler Flüchtlingshilfe über die Gruppe Griffbereit für Frauen mit kleinen Kindern.

Schalksmühle - Im Begegnungszentrum „Komm-an-NRW“ (ehemals Westfälischer Hof) fand der 14. Runde Tisch der Flüchtlingshilfe Schalksmühle statt.

Irmtraud Quenzel als Leiterin des Begegnungszentrums begrüßte neben den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flüchtlingshilfe sowie Flüchtlingen und Asylbewerbern auch Silvia Gonzalez (Fachbereichsleiterin Bürgerdienste und Soziales der Gemeinde), Mike Dulas (Koordinator Flüchtlingshilfe), Dagmar Schulz und Guido Kientopf vom Fachdienst Bildung und Integration des Märkischen Kreises sowie Bürgermeister Jörg Schönenberg. 

Bürgermeister Jörg Schönenberg bedankte sich bei allen Beteiligten des Netzwerkes und besonders bei den Flüchtlingen.

„Insgesamt befinden sich derzeit 89 Personen in gemeindlichen Unterkünften“, erklärte Silvia Gonzalez in ihrem Bericht. Hiervon, so die Fachbereichsleiterin, sind 66 Personen im Leistungsbezug für Asylbewerberleistungen, bei den restlichen 23 Personen handelt es sich um anerkannte Flüchtlinge, die bereits Bezieher von Leistungen nach SGB II sind. 

Ferner erinnerte Silvia Gonzalez an den gut besuchten Action-Day, ein Sportfest des Märkischen Kreises in der Sporthalle Klagebach am 6. Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit der Sportgruppe des Netzwerkes Flüchtlingshilfe und der Sportgruppe Strackbein. „Geplant ist, das Sportfest im kommenden Jahr erneut stattfinden zu lassen.“ Ferner seien im laufenden Jahr weitere Mittel für das Begegnungszentrum bewilligt worden, die unter anderem in Renovierungsarbeiten investiert werden.

Awo-Sprachkurs bis Jahresende verlängert

Ulrike Biesenbach berichtet, dass der Awo-Sprachkurs bis zum Jahresende verlängert werden konnte.

„Der Awo-Sprachkurs, an dem neuerdings Frauen und Männer teilnehmen können und der mittwochs stattfindet, konnte bis zum Jahresende verlängert werden“, berichtete die zuständige Mitarbeiterin Ulrike Biesenbach. Obwohl eine Verlängerung nicht mehr durchsetzbar sei, möchte sie den Sprachkurs auch nach Jahresende weiter anbieten. Darüber hinaus gibt es weiterhin Nachhilfeangebote für Kinder sowie Personen, die derzeit ihren Führerschein erwerben wollen, anerkannte Flüchtlinge geben sich darüber hinaus zum Teil gegenseitig Nachhilfe. Über B2 und C1 Sprachkurse berichtete Klaus Hunecke. Enid Lal sprach über das Griffbereit-Angebot für Frauen mit kleinen Kindern. „Daran nehmen derzeit leider nur vier Frauen mit ihren Kindern teil“, bedauerte sie. Das Lager der Flüchtlingshilfe sei mit Sachspenden wie Kleidung oder Haushaltsartikel derzeit gut bestückt. Auch die monatlichen Kochkurse im Begegnungszentrum sowie über die Sportgruppe seien mit 10 bis 15 Personen gut besucht. 

Guido Kientopf und Dagmar Schulz stellten sich schließlich als Ansprechpartner für den Fachdienst des Kreises vor. Sie informierten darüber, dass weitere Action Days im Märkischen Kreis geplant sind, zum Beispiel demnächst in Menden. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Jörg Schönenberg bei den Mitgliedern der Flüchtlingshilfe für das aufgebrachte Engagement. „Es ist erfreulich, dass die Integration in Schalksmühle so gut gelungen ist“, erklärte er. „Hierfür danke ich auch unseren Neubürgern, die sich vorbildlich im Netzwerk einbringen.“ 

Anregung zur Teilnahme am Gemeinde-Jubiläum

Schönenberg regte an, dass sich das Netzwerk auch am 28. und 29. Juni 2019 bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen Schalksmühles als Gemeinde sowie am 30. Juni 2019 beim Autofreien Volmetal mit einbringen sollte. Im Anschluss an den offiziellen Teil nahmen alle Beteiligten noch ein gemeinsames Abendessen im Rahmen einer Jahresabschlussfeier ein, die als Dank an alle Ehrenamtlichen sowie an die Flüchtlinge, die sich aktiv mit eingebracht haben, gedacht war.

Der nächste Runde Tisch findet am 27. März 2019 ab 18.30 Uhr im Begegnungszentrum statt.

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