Rund 1000 Christen feiern Waldgottesdienst

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Bei bestem Pfingstwetter kamen an der Glörtalsperre rund 1000 Christen zum Waldgottesdienst zusammen. Pfarrer Bernd Rudolph hielt die Predigt und Posaunenchöre spielten auf.

Schalksmühle - Bei herrlichem Pfingstwetter mauserte sich am Pfingstmontag der Waldgottesdienst an der Glörtalsperre zum Besuchermagnet. Rund 1000 Gläubige pilgerten zum Waldstück nahe der Jugendherberge, um gemeinsam mit Pfarrer Bernd Rudolph aus Lüdenscheid einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern.

Die meisten hatten Decken oder Klappstühle dabei, auf denen sie es sich während der einstündigen Feier bequem machten. Veranstalter der Traditionsveranstaltung, die bereits zum 68. Mal ausgerichtet wurde, war der CVJM Schalksmühle. Dessen erste Vorsitzende Gudrun Wiehagen empfing die Besucher und dankte allen Helfern im Hintergrund.

Musikalisch umrahmten die Posaunenchöre aus Schalksmühle und Umgebung, die unter der Leitung von Roland Schaufert stimmungsvolle Akzente setzten, den Open-Air-Gottesdienst. Geistliche Chorliteratur brachte der Männerchor Wermelskirchen-Dhünn (Leitung: Werner Siepmann) zu Gehör. Mit Liedern wie „Jesus Christus, er kommt wieder“ stimmten die Sänger auf den geistlichen Impuls durch Pfarrer Bernd Rudolph ein. Stimmungsvolle Lieder wie „Mein Ziel“ von Andi Weiss hatte daneben der CVJM Musikkreis um Karsten Zapp dabei.

Die Macht der Sorgen machte Pfarrer Rudolph zum Thema seiner Predigt in besonderer Atmosphäre. Er selbst wisse durchaus etwas von der „grauen Frau Sorge“, erklärte er mit Hinweis auf Martin Luther. Er könne daher keine Drei-Punkte-Strategie zur Überwindung von Sorgen liefern. Das, was er zum Thema beitragen könne, komme bescheidener daher. Keine Strategie gegen den Kummer, aber doch Anregungen, gelassener mit Sorgen umzugehen, gab er seinen Zuhörern mit auf den Nachhauseweg. „Suchen Sie Gottes Nähe. Dabei reicht die Stille am Morgen nicht aus“, so sein Rat. Ferner gelte es, Gemeinde zu genießen, Ermutiger zu suchen und Schönheit wahrzunehmen. „Wenn das Herz verwundet ist, ist Schönes ein Heilmittel.“

Die Kollekte war für die Arbeit des Vereins für die evangelische Jugendarbeit in Schalksmühle und die Jungbläserarbeit bestimmt.

Von Monika Salzmann

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