Rückgang an Verkehrsunfällen

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81 Unfälle ereigneten sich im vergangenen Jahr auf den Straßen im Gemeindegebiet von Schalksmühle. Das waren 14 weniger als 2015.

Schalksmühle - 81 Mal krachte es im vergangenen Jahr auf den Straßen im Stadtgebiet von Schalksmühle. Gegenüber 2015 (95) ging die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle damit um fast 15 Prozent zurück. Einen Rückgang weist die polizeiliche Unfallstatistik auch bei den Verunfallten aus. 30 waren es im vergangenen Jahr, fünf Personen weniger als 2015.

Unfälle mit Todesfolge ereigneten sich 2016 ebenso wie ein Jahr zuvor in Schalksmühle nicht. Bei fünf Unfällen im vergangenen Jahr wurden Personen schwer verletzt (2015 ebenfalls 5). Die Unfälle mit Leichtverletzten ging um fast 40 Prozent von 24 im Jahr 2015 auf nur noch 15 im Jahr 2016 zurück. Leicht rückläufig, etwa fünf Prozent, ist die Zahl der Unfälle mit anschließender Flucht. Für 2016 verzeichnet die Polizei 55 in ihrer Statistik (2015 waren es 58). Die Aufklärungsquote liegt bei 48,3 Prozent und damit um drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Zwei Kinder leicht verletzt

19 Unfälle passierten unter der Beteiligung junger Erwachsener. Zehn 18- bis 24-Jährige wurden dabei leicht verletzt. Bei Unfällen unter Beteiligung von Senioren verunglückten zwei mindestens 65-Jährige schwer, ein Senior wurde leicht verletzt. Kradfahrer waren 2016 in Schalksmühle in sechs Fällen in ein Unfallgeschehen involviert. Drei von ihnen verletzten sich schwer, die anderen drei leicht. Kinder verunglückten zwei im Straßenverkehr, zogen sich jeweils leichte Verletzungen zu. Schulwegunfälle registrierte die Polizei nicht. Jugendliche waren drei Mal an Verkehrsunfällen beteiligt – jeweils mit leichten Verletzungen.

Eine 100-prozentige Aufklärungsquote kann die Polizei für die 20 Unfälle mit Personenschaden – 25 Leicht- und fünf Schwerverletzte – vorweisen, nachdem der Vorjahreswert gerade einmal bei einem Drittel gelegen hatte.

Hauptursache für Verkehrsunfälle waren laut Polizeistatistik Fehler beim Abbiegen und Wenden. Hier kam es in acht Fällen zu einer Kollision. Sechs Mal ereignete sich ein Unfall wegen zu hoher Geschwindigkeit, ebenfalls in sechs Fällen waren Alkohol oder Drogen der Unfallauslöser.

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