Richtfest der Feuerwehr in Dahlerbrück

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Bürgermeister Jörg Schönenberg (rechts) sprach zum Richtfest von einem guten und notwendigen Schritt, einen Anbau für das Gerätehaus in Dahlerbrück zu realisieren.

Dahlerbrück - Über den Anbau von Umkleide-, Wasch- und Sozialräumen an das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle in Dahlerbrück wurde in den politischen Gremien der Gemeinde lange und intensiv diskutiert, der Beginn der Maßnahme deshalb immer wieder verschoben. Seit Oktober laufen die Arbeiten und jetzt konnten die Mitglieder der Löschgruppe Dahlerbrück Richtfest feiern.

Bürgermeister Jörg Schönenberg sprach in seiner Rede von einem notwendigen und guten Schritt, einen Anbau für das Gerätehaus zu realisieren. Den Feuerwehrleuten dankte er für ihre Geduld und ihr eingebrachtes Engagement. Die Verzögerung der Bauarbeiten sei dem zwingend notwendigen Ausschreibungsverfahren geschuldet gewesen.

Der Rohbau steht. Bis Mai soll der Anbau komplett fertiggestellt sein.

Erfreut zeigte sich Schönenberg über den derzeit zügigen Baufortschritt, lobte die beteiligten Handwerker und vor allem die Kameraden der Löschgruppe Dahlerbrück, die in Eigenleistung vor allem die Elektroinstallationsarbeiten erledigen.

Schönenberg stellte eine Fertigstellung des Anbaus für Mai 2017 und einen Einzug in die Räume für den Sommer in Aussicht. Ebenso erfreut wie der Bürgermeister war auch Löschgruppenführer Jörg Volkmer. „Das Gebäude entspricht voll den Vorstellungen meiner Einheit“, sagte Volkmer.

Mit dem Anbau erhält die Löschgruppe Dahlerbrück unter anderem neue Umkleiden und Sanitäranlagen für ihre Feuerwehrfrauen und -männer. Diese mussten sich bisher hinter den Einsatzfahrzeugen umziehen, was mit den Bestimmungen des Arbeitsschutzes jedoch nicht mehr vereinbar ist. Durch den Anbau entsteht mehr Platz in den bislang sehr vollen Fahrzeughallen, da die Spinde dort wegfallen.

Fehlerhafte Kalkulation

Thema in den Ausschüssen und im Rat war der Anbau in den vergangenen Jahren immer wieder, denn der Standort nahe der Volme machte zunächst Probleme, über die Bauweise wurde debattiert, einige Wünsche der Feuerwehrleute mussten berücksichtigt werden und dann verdoppelten sich die Baukosten durch eine zunächst fehlerhafte Kalkulation des Architekturbüros OE Planung + Beratung fast von anfangs rund 160 000 Euro auf knapp 300 000 Euro.

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