Renovierungen bei der Heedfelder Gemeinde

Gut gelaunt blickt die Heedfelder Pfarrerin auf das neue Jahr: Nur der Termin für den Kreiskirchentag bereitet ihr Sorge.

HEEDFELD ▪ Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ kommt aus den Boxen. Dazu läuft eine Dia-Schau mit den Bildern des Jahres 2011. Der Rückblick auf das Gemeindeleben in Heedfeld, den Pfarrerin Doris Korte vorbereitet hat, beinhaltet auch Geschehnisse aus aller Welt: die Atomkatastrophe in Fukushima, das Attentat in Norwegen wie auch der Deutschland-Besuch des Papstes. Von Michael Koll

Eine Abstimmung von Gemeindeterminen mit Großereignissen sei stets sinnvoll, erklärte Korte. Kopfschüttelnd wies sie darauf hin, dass etwa der Kreiskirchentag in Lüdenscheid auf den 1. Juli terminiert worden sei. An diesem Tag finde aber auch das Finale der Fußball-Europameisterschaft statt.

Bei Sekt und Orangensaft sehen die rund 45 Anwesenden aber auch noch einmal Bilder vom CVJM-Camp in Ghana wie auch von den Kirchenkonzerten in Heedfeld, bei den unter anderem der Kammerchor Halver und der Frauenchor Lüdenscheid auftraten.

Im Anschluss blickte Pfarrerin Korte in die Zukunft. Im neuen Jahr steht einiges auf dem Plan: So wird der Heedfelder Kindergarten am 3. Juni 40 Jahre alt. Im Rahmen der Feiern dazu soll es auch ein besonderes Kinderkonzert geben.

Darüber hinaus erklärt Korte, dass es aktuell „viel zu viele Anmeldungen“ für den Kindergarten gebe. „Es wird Tränen geben hier und da“, prognostiziert sie, denn nicht alle Mädchen und Jungen könnten angenommen werden.

Der Chor der Kirchengemeinde sei angefragt für einen Auftritt bei der Neu-Einweihung der frisch sanierten Orgel in Wittenberge, verriet die Pfarrerin weiter.

Für die Gemeindefreizeit vom 20. Juli bis zum 3. August auf Borkum seien noch Plätze frei. Die Jugendfreizeit in Spanien sei indes bereits restlos ausgebucht.

Am Pfingstsonntag finde wieder eine Nacht der offenen Kirche statt. Die Planungen sehen unter Umständen auch eine Verbindungen mit dem Jahr der Kirchenmusik vor.

Dann bittet Korte um Spenden, denn es werde Geld benötigt für ein paar Renovierungen. Zum einen sind neue Tische für die Jugendlichen im Konfi-Raum bestellt. Zum anderen solle die Toilette des Gotteshauses auf Vordermann gebracht werden. Als Drittes solle der obere Parkplatz am Gemeindehaus – bisher unbefestigt – gepflastert werden. Die Heizung im Kindergarten solle auf Erdwärme umgerüstet werden. Das spare die Hälfte der Heizkosten. Letztlich sei eine Außenwand der Kirche „bedrohlich“ feucht. Diese müsse trocken gelegt werden.

Schließlich stellten sich Martina Auer und Hendrik Gräfe als neue Presbyteriums-Mitglieder vor. Auer sagte: „Ich bin seit der Konfirmation ehrenamtlich in der Gemeinde tätig und hoffe, dass ich auch dieser Aufgabe gewachsen bin.“ Gräfe erklärte: „Ich mag Gemeindeleben und freue mich auf die Arbeit im Presbyterium.“

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