Heu wird teurer

Reitfreunde kamen glimpflich davon: Heu-Knappheit noch kein Problem

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In manchen Teilen Deutschlands kommt es wegen der Trockenheit zu einem Mangel an Heu. Manche Pferdebetriebe müssen mit massiven Preiserhöhungen kämpfen. In Schalksmühle ist hingegen noch keine Not erkennbar.

Schalksmühle - Der fehlende Regen im Sommer hat nicht nur viele Landwirte in Schwierigkeiten gebracht. Viele Reitvereine haben ebenfalls mit der Trockenheit zu kämpfen – das Heu ist teilweise sehr teuer geworden.

Das Gras ist in diesem Jahr kaum gewachsen. Die Reitfreunde in Schalksmühle sind in diesem Jahr aber noch glimpflich davongekommen und haben bisher genug Futter. 

Manche Reitbetriebe, etwa im Ruhrgebiet, fürchten angesichts der Preiserhöhung um ihre Existenz. Das Grundnahrungsmittel für Pferde konnte größtenteils nur einmal geschnitten werden. Sonst gab es zwei bis drei Schnitte pro Jahr. 

Heu teilweise aus Polen importiert

Die Preise für Heu sind von 50 bis 60 Euro auf 70 bis 80 Euro für einen 200 Kilogramm schweren Rundballen gestiegen. Teilweise wird Heu schon aus Polen importiert.

 Keine Probleme, die Tiere zu versorgen, hat nach Auskunft der Geschäftsführerin Martina Gittel derzeit noch der Reitverein Heedfeld-Hülscheid. „Wir haben von unserem Lieferanten Heu aus dem ersten Schnitt bekommen. Er sagt aber, dass er Probleme bekomme, wenn es im kommenden Jahr wieder so trocken wird.“ 

Doch in diesem Jahr ist genug Futter für die 15 Pferde auf dem Hof da. Rund zehn bis zwölf Kilo verbraucht ein Tier pro Tag. Während anderswo die Preise massiv gestiegen sind, musste der Verein nur eine geringe Preiserhöhung in Kauf nehmen. „Wir zahlen jetzt rund 50 Euro für einen 200-Kilo-Rundballen. Vorher waren es 40 Euro“, rechnet Martina Gittel vor. 

Heu-Produzenten im Vorteil 

Auch wenn der Verein derzeit keine Probleme hat, die Notlage anderer Vereine kann Martina Gittel nachvollziehen. Privateinsteller, die ihr Heu selber machen, seien angesichts der Trockenheit noch im Vorteil.

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