Regenwetter trübt die Winterfest-Stimmung

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Bildhauerin Katharina Bock aus Dortmund formte aus einem großen Eisblock einen „Schalk“.

Schalksmühle - Wenn es doch Schnee gewesen wäre! Schnee hätte gepasst! Aber Regen, nasskaltes, ungemütliches Wetter, bei dem keiner gern den Fuß vor die Tür setzt? Das war Pech. Wettertristesse drückte denn auch am Samstag bei der dritten Auflage des Schalksmühler Winterfests auf die Stimmung.

Pünktlich zum Start der Veranstaltung setzte der Regen ein. Bitter für die Standbetreiber, bitter für die Besucher. Nach der sturmbedingten Absage des Fests vor zwei Wochen stand auch der Nachholtermin wettermäßig unter keinem guten Stern. Entsprechend weniger Schalksmühler als in den Vorjahren kamen zum Schnurrenplatz. Immerhin noch rund 500 Besucher trotzten, wetterfest eingepackt, dem Schmuddelwetter.

Statt Buden lockten diesmal rote Zelte – von der Gemeinde bereitgestellt – zum Bummel über den Platz. Aus allen duftete es verführerisch nach herzhaften und süßen Gaumenfreuden. An 16 Ständen hielten Vereine, Institutionen und Initiativen Heißgetränke und Speisen zum Warmwerden für ihre Gäste bereit. Wie im Vorjahr luden Stehtische und Partybänke zum Verweilen ein. Schutz vor dem Regen boten überdies große Schirme zum Unterstellen, unter denen sich rasch Grüppchen zum Klönen und Schwatzen versammelten.

Eiskünstlerin formt einen "Schalk"

Bestaunen konnten die Besucher einmal mehr die handwerklichen Künste der Bildhauerin Katharina Bock aus Dortmund, die aus einem großen Eisblock mit viel Geschick einen eisigen „Schalk“ formte. Bei der Arbeit an ihrer temporären Skulptur ließ sich die gelernte Holzbildhauerin, die bereits zum zweiten Mal beim Winterfest dabei war, bereitwillig über die Schulter schauen.

Hits und Stimmungsmusik am laufenden Band, zu später Stunde auch beliebte Après-Ski-Nummern legte derweil DJ André Naglik aus Lüdenscheid zur Unterhaltung der Winterfestbesucher auf.

"Winter(fest-)Olympiade"

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien hatten an der „Winter(fest)-Olympiade", die der Gemeindesportverband in Kooperation mit dem Schalksmühler Turnverein, dem TuS Stöcken-Dahlerbrück und dem TuS Linscheid-Heedfeld als sportliches (kostenloses) Angebot zum Winterfest beisteuerte, ihren Spaß. Beim Snowboard, vom Simulator in Bewegung gesetzt, Slideboard, Skilaufen, Laser-Biathlon und erstmals dem heißen Draht galt es Fitness und Geschicklichkeit zu beweisen. Lohn der Mühe für fleißiges Punktesammeln bei den sportlichen Disziplinen: für jeden Teilnehmer in vier Kategorien eine Urkunde und einen Gutschein des Eiscafés Venezia. Die Besten durften sich überdies über einen Extra-Preis des Eiscafés freuen. Außerhalb der Wertung vergnügten sich Sportliche beim Eisstockschießen.

Winterfest auf dem Schnurrenplatz

Auf der Schlemmermeile der Vereine fand jeder etwas, wonach ihm der Sinn stand. Vom klassischen Wintergericht Grünkohl (Kleingärtner) bis zu geräucherten Forellen und Wildwurst (Hegering), von Käsespießen (Tierschutzverein) bis zur Currywurst (Kindergarten „Junges Gemüse“) und Crêpes (Rettungshundestaffel) reichte die Vielfalt der angebotenen Leckereien.

Schulförderverein springt kurzfristig ein

Guten Zusammenhalt bewies der Förderverein der Primusschule, der kurzfristig einsprang und einen Stand mit Glücksrad auf die Beine stellte. Lecker gebacken hatte die Tanzsportabteilung des TuS Stöcken-Dahlerbrück. Griechische Spezialitäten gab’s bei Zotiria Georgiadis – wie immer für den guten Zweck. Aus der Vielfalt der Getränke von Kinderpunsch bis Cocktails ragte die Feuerzangenbowle des Freundeskreises Eichendorffstraße als optischer Hingucker heraus.

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