Rathaus soll gestrichen werden

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Nicht nur der Rathausplatz soll ein neues Erscheinungsbild bekommen, sondern auch die Fassade des Rathauses. Der Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und Umwelt sprach sich am Dienstag dafür aus, dass die Fassade in Richtung Volme frisch gestrichen wird.

Schalksmühle - Die Fassade des Rathauses soll in diesem Jahr zum Teil neu gestrichen werden. Dafür sprachen sich am Dienstag die Mitglieder des Ausschusses für Öffentliche Einrichtungen und Umwelt aus.

Von Alisa Kannapin

Im Rahmen der Sitzung diskutierten die Ausschussmitglieder über die Ansätze für den Haushalt 2015, die in ihren Bereich fallen. Dazu zählt unter anderem der Fassadenanstrich der Rathausseite zur Volme hin. Diese Malerarbeiten sollen rund 20 000 Euro kosten.

Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch die große Wand des Rathauses in Richtung Rathausplatz gestrichen würde, um die Fassade für Open-Air-Kino-Veranstaltungen vorzubereiten, die im Sommer auf dem Platz stattfinden sollen. Diese Arbeiten würden rund 3000 Euro kosten, die aus Regionale-Mitteln bezahlt werden. „In diesem Zuge macht es Sinn, dann auch die Gebäudeseite Richtung Volme zu streichen, um Synergieeffekte zu nutzen und im Hinblick auf das Fassadenprogramm mit gutem Beispiel voranzugehen“, sagte Emmerichs.

Aufgrund der aktuell schlechten Haushaltslage der Gemeinde schlug André Krause (CDU) vor, die Malerarbeiten auf der Volme-Seite zu verschieben. Dem widersprach André Trimpop (Sachkundiger Bürger der UWG): „Die Volme-Seite darf nicht vergessen werden, die Seite ist jetzt freigeschnitten worden und es wäre optisch und finanziell sinnvoll, beides zu streichen.“ Für die Umsetzung des Fassadenanstrichs sprach sich der Ausschuss letztlich bei zwei Gegenstimmen der CDU-Politiker André Krause und Jörg Weber aus.

Darüber hinaus stimmte der Ausschuss weiteren Ansätzen einstimmig zu:

- Eine weitere Sanierungsmaßnahme steht in nächster Zeit im Rathaus an. Das Treppenhaus muss umgebaut werden, nachdem bei einer Brandschau Mängel festgestellt worden sind. „Der Märkische Kreis hat dringend darauf hingewiesen, dass diese Defizite zu beseitigen sind“, erklärte Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen. Für die Maßnahme wurden im Haushalt 140 000 Euro veranschlagt.

- Darüber hinaus berichtete Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste, dass die Verwaltung darüber nachdenkt, die Organisation des Wochenmarktes künftig auszulagern und von einer Marktgilde planen zu lassen. „Die Gilde nimmt dann die Gebühren von den Standbetreibern ein, aber für uns fallen Personalkosten und ein kleiner Anteil an Sachkosten weg.“ Vorstellbar sei es auch, den Markt künftig zu einem anderen Zeitpunkt oder mit einem speziellen Angebot zu veranstalten.

- Ein weiteres Thema war der Nachtbus der MVG, für den die Verwaltung einen Zuschuss von 2000 Euro im Haushalt veranschlagt hat. Auf Nachfrage von Lutz Schäfer (SPD) erklärte Anja Wolf, dass etwas an dem Nachtbus-Angebot geändert werden müsse, weil die Zahlen einfach nicht gut genug seien. „Der Bus wird nur an besonderen Tagen und Veranstaltungen genutzt und fährt sonst ganz oft leer. Ein Sponsor möchte nun abspringen, weil zu wenige Fahrgäste mitfahren. Damit würde sich der Zuschuss der Gemeinde auf 3000 Euro erhöhen.“ Nun werde überlegt, den Nachtbus nur noch gezielt zu besonderen Anlässen einzusetzen.

Das Thema Nachtbus wird nun auch noch einmal im Hauptausschuss besprochen, der am 16. März tagt.

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