Raten, Knobeln und Rätseln für die Kommunionkinder

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Der achtjährige Christopher Szelakowski knobelte eifrig mit und konnte schon einige Rätsel lösen.

Schalksmühle - Spannung pur stand für die Kommunionkinder der Pfarrei Christus König am Freitag an. Grund dafür war der erste Krimi- und Rätselabend in der Bibliothek an der Hälverstraße.

Beate Thebrath, Annette Benkert und Magdalena Busse hatten diesen besonderen Abend organisiert und durchgeführt. Der Ratekrimi, den sie vorbereitet hatten, handelte von einem Fall zu Umweltschäden durch Giftfässer. So lasen die drei Frauen den acht Kindern abwechselnd einzelne Geschichtsabschnitte vor. Inhaltlich ging es um den Detektiv Nils, der Anfangs einen Unfall beobachtet und mitbekommt, dass Giftmüllfässer illegal entsorgt werden.

Zur Klärung des Falls wurden die Acht- und Neunjährigen mit Bilder-, Silben-, Spiegelschrift- und Raterätseln beauftragt. Auch in die Suche nach bestimmten Gegenständen wurden sie aktiv mit eingebunden. „Ein zentraler Gegenstand ist der schwarze Schuh, der bei einem Unfall, den Nils beobachtet, verloren geht. Er muss schon in den ersten Minuten draußen gesucht werden“, erklärt Thebrath. Mit Taschenlampen ausgerüstet fanden die Mädchen und Jungen diesen auf dem Rasen hinter der Thomas Morus Kirche. „Wir finden die Geschichte sehr spannend und haben gerade schon ein paar Rätsel gelöst“, berichteten die zwei achtjährigen Schalksmühler Magnus Behrendt Gonzales und Christopher Szelakowski.

Die Kinder rätselten bis in die späten Abendstunden und schnappten schließlich den Giftmüll-Täter. „Der Abend war ein voller Erfolg! Fast alle Kinder haben bis zum Ende durchgehalten. Ich denke, dort besteht Wiederholungsbedarf“, so die Organisatorinnen.

Von Jan Lehmann

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